Offizielle Baufreigabe: Neue Ortsumfahrung soll Dinkelsbühl vom Verkehr entlasten | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 02.12.2025 18:46

Offizielle Baufreigabe: Neue Ortsumfahrung soll Dinkelsbühl vom Verkehr entlasten

MdB Artur Auernhammer (links) und Staatssekretär Ulrich Lange freuen sich, dass Bundesverkehrsminister Patrick Schieder die offizielle Baufreigabe für die Dinkelsbühler B25-Ortsumfahrung unterzeichnet hat. (Foto: Abgeordnetenbüro Auernhammer/Valentin Huber)
MdB Artur Auernhammer (links) und Staatssekretär Ulrich Lange freuen sich, dass Bundesverkehrsminister Patrick Schieder die offizielle Baufreigabe für die Dinkelsbühler B25-Ortsumfahrung unterzeichnet hat. (Foto: Abgeordnetenbüro Auernhammer/Valentin Huber)
MdB Artur Auernhammer (links) und Staatssekretär Ulrich Lange freuen sich, dass Bundesverkehrsminister Patrick Schieder die offizielle Baufreigabe für die Dinkelsbühler B25-Ortsumfahrung unterzeichnet hat. (Foto: Abgeordnetenbüro Auernhammer/Valentin Huber)

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat am Dienstag die offizielle Baufreigabe für die Ortsumfahrung der B25 an Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter übergeben. Darüber informierte MdB Artur Auernhammer in einer Pressemitteilung.

Die Übergabe fand im Bundesverkehrsministerium in Berlin statt. Damit sind nun die politischen und rechtlichen Voraussetzungen gegeben, um mit der Umsetzungsphase des Projekts zu beginnen. Die geplante Umgehungsstraße ist rund 3,4 Kilometer lang und soll die jetzige Dinkelsbühler Ortsdurchfahrt vom Durchgangsverkehr entlasten.

Nach aktuellen Berechnungen kostet die Maßnahme 27,3 Millionen Euro, wie aus Auernhammers Pressemitteilung hervorgeht. Mit der neuen Trasse soll „die Verkehrssicherheit erhöht, der Verkehrsfluss deutlich verbessert und die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger in Dinkelsbühl nachhaltig gesteigert werden”, lautet die Hoffnung.

Die Finanzierung war eine Herausforderung

Laut Auernhammer war es eine Herausforderung, die Finanzierung des Projektes nachhaltig zu sichern. Er habe sich in den Gesprächen in Berlin dafür eingesetzt, „dass die notwendigen Mittel bereitgestellt werden”, heißt es in der Erklärung.

In einer Feierstunde mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sei jetzt die Entscheidung verkündet worden. Das Staatliche Bauamt werde umgehend mit der Ausführungsplanung beginnen, versichert der Parlamentarier. Der Baubeginn soll voraussichtlich im Frühjahr 2026 erfolgen.

Die Stadtwerke prüften die Tiefe der Leitungen

In Dinkelsbühl wurde nach dem Bekanntwerden der offiziellen Baufreigabe umgehend mit ersten Vorbereitungen begonnen. Die Stadtwerke Dinkelsbühl haben mit der Freilegung der Leitungen begonnen, um festzustellen, wie tief dort befindliche Strom- und Wasserleitungen verlaufen und ob sie verlegt werden müssen, teilte die Pressestelle im Rathaus mit. Als Nächstes sollen die Baufenster freigelegt werden.

Für 2026 sind der Neubau des Kreisverkehrs an der Staatsstraße, der Neubau der Brücke an der Mutschach und Trassenarbeiten geplant. 2027 soll dann die Brücke Richtung Bechhofen und die restliche Trasse gebaut werden.

Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer spricht in seiner Mitteilung von 22 Millionen Euro, die das Straßenbauprojekt voraussichtlich kosten werde. In der Pressemitteilung beklagt der OB zum wiederholten Mal, dass der Bund Naturschutz 2019 in Form einer Klage den Rechtsweg zur Überprüfung des Planfeststellungsbeschlusses in Anspruch genommen hatte. Hätte der BN darauf verzichtet, hätte das Straßenbauprojekt wesentlich weniger gekostet, ist Hammer überzeugt.

north