OB unterschreibt Vertrag nicht: Mobilfunk-Laterne in Ansbach kommt doch nicht | FLZ.de

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Veröffentlicht am 24.03.2026 10:35

OB unterschreibt Vertrag nicht: Mobilfunk-Laterne in Ansbach kommt doch nicht

In der Nähe des Würzburger Klinikums sorgt bereits eine 5G-Straßenleuchte für besseren Handy-Empfang. (Foto: Sven's Bildwerke/5G Synergiewerk)
In der Nähe des Würzburger Klinikums sorgt bereits eine 5G-Straßenleuchte für besseren Handy-Empfang. (Foto: Sven's Bildwerke/5G Synergiewerk)
In der Nähe des Würzburger Klinikums sorgt bereits eine 5G-Straßenleuchte für besseren Handy-Empfang. (Foto: Sven's Bildwerke/5G Synergiewerk)

Das Unternehmen 5G Synergiewerk wollte für den Mobilfunk-Anbieter O2 an drei Standorten im Stadtgebiet Mobilfunk-Straßenlaternen aufstellen, um den Handy-Empfang zu verbessern: auf der Hofwiese, an der Kreuzung An der Eich und am Höhenweg in Eyb. Doch in Eyb formierte sich Widerstand der Anwohnenden – weshalb der Standort gekippt wurde.

5G Synergiewerk hat eine kompakte Sendertechnik entwickelt, die in einen speziellen Laternenmast integriert werden kann. Diese „Smart Poles” sind kaum von herkömmlichen Straßenlaternen zu unterscheiden. Sie können Versorgungslücken schließen, wo kein Platz für große Sender ist oder das Stadtbild gestört würde. Der „Smart Pole” wird aufgestellt und ans Glasfasernetz angeschlossen. Danach wird der Mobilfunk-Sender an der Spitze des Mastes untergebracht und die Straßenleuchte montiert.

Anwohner besorgt wegen der Strahlenbelastung

Doch am Höhenweg sind Anwohnerinnen und Anwohner besorgt wegen der Strahlenbelastung. Denn die 5G-Straßenlampe soll mitten im Wohngebiet, am Abzweig Lambrechtstraße, aufgestellt werden. Die ÖDP-Stadtrats-Fraktion stellte deshalb den Antrag, den Standort nicht zu genehmigen. Begründung: Die Eyber Grundschule und der Kindergarten in der Heinrich-Puchta-Straße seien nicht weit entfernt von dem Standort. „Gerade kleine Kinder und Jugendliche sind nachgewiesener Weise besonders durch Mobilfunk-Strahlung gefährdet”, schreibt die ÖDP in ihrem Antrag.

Der städtische Jurist Holger Nießlein berichtete im Bauausschuss, dass Mobilfunkmasten unter 15 Metern Höhe „verfahrensfrei” seien, das heißt, die Aufstellung des nur 8,40 Meter hohen Mastes bedarf keiner Genehmigung.

In der Nähe des Würzburger Klinikums sorgt bereits eine 5G-Straßenleuchte für besseren Empfang. (Foto: Sven's Bildwerke/5G Synergiewerk)
In der Nähe des Würzburger Klinikums sorgt bereits eine 5G-Straßenleuchte für besseren Empfang. (Foto: Sven's Bildwerke/5G Synergiewerk)

Wie in Ansbach diese Straßenlaternen das Internet verbessern sollen

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Laternen auf städtischem Grund

Allerdings beabsichtigt 5G Synergiewerk, die 5G-Laterne auf städtischem Grund zu errichten und für die Nutzung eine Jahresmiete von 1700 Euro zu zahlen. Über den privatrechtlichen Mietvertrag lasse sich deshalb die Mobilfunk-Laterne verhindern. „Der Oberbürgermeister wird den Mietvertrag nicht unterschreiben, damit hat sich der Standort am Höhenweg erledigt”, berichtete Nießlein.

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Für die Standorte Hofwiese und Kreuzung An der Eich wird die Stadt hingegen einen Mietvertrag mit 5G Synergiewerk abschließen.


Winfried Vennemann
Winfried Vennemann
Redakteur
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