Wegen anhaltendem Regen konnten die Piloten des Aero-Club Ansbach keine Wertungsflüge absolvieren und gingen in der 14. Runde der 2. Segelflug-Bundesliga leer aus. Die Nullrunde bringt den Aufstieg in Gefahr.
Dauerregen und geschlossene Wolkendecken ließen kaum thermische Entwicklungen zu – ein Start unter Wettbewerbsbedingungen war in Ansbach unmöglich. Auch andernorts war die Wetterlage alles andere als Flieger-freundlich. Nur wenigen Vereinen gelang es, in kurzen Regenpausen Streckenflüge zu absolvieren und damit wertvolle Punkte zu sammeln.
„Unsere Piloten waren in Bereitschaft und hätten jede Chance genutzt – aber es gab schlicht kein fliegbares Wetter“, berichtet Vorstandsmitglied Jürgen Kneidl. Damit blieb der Aero-Club punktlos – eine Ausnahme in der bislang starken Saison.
Trotz des Rückschlags behauptete der Verein den dritten Tabellenplatz. Doch der Vorsprung auf die Verfolger ist deutlich geschrumpft. „Die Konkurrenz hat aufgeholt und wittert nun ihre Chance. Der Aufstieg ist noch möglich, aber wir müssen jetzt alles geben“, so Kneidl. Drei Runden stehen noch aus.