Nominierungen in Oberickelsheim: Der Bürgermeister darf wohl Bürgermeister bleiben | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 07.12.2025 19:40

Nominierungen in Oberickelsheim: Der Bürgermeister darf wohl Bürgermeister bleiben

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Wählergruppe „Einheit Geißlingen” mit Bürgermeister Michael Pfanzer bei der Nominierungsveranstaltung im Gemeindesaal. (Foto: Gerhard Krämer)
Die Kandidatinnen und Kandidaten der Wählergruppe „Einheit Geißlingen” mit Bürgermeister Michael Pfanzer bei der Nominierungsveranstaltung im Gemeindesaal. (Foto: Gerhard Krämer)
Die Kandidatinnen und Kandidaten der Wählergruppe „Einheit Geißlingen” mit Bürgermeister Michael Pfanzer bei der Nominierungsveranstaltung im Gemeindesaal. (Foto: Gerhard Krämer)

Geißlingen machte den Anfang bei den Nominierungsversammlungen in der Gemeinde Oberickelsheim. Dabei wurde der amtierende Bürgermeister Michael Pfanzer (63) für eine dritte Amtszeit nominiert – wie auch später in Oberickelsheim und Rodheim.

Pfanzer sagte in Oberickelsheim, dass er sein Möglichstes für die Gemeinde tun werde. Allen könne er nicht gerecht werden, räumte er ein. Sonst bräuchte es für jede Einwohnerin und jeden Einwohner, einen eigenen Bürgermeister.

Die Einheit übt sich in Einheit

Im Gemeindesaal in Geißlingen hatten sich einige Bürgerinnen und Bürger versammelt, um die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wählergruppe „Einheit Geißlingen“ aufzustellen. Für die Wahl des Bürgermeisterkandidaten waren 27 Personen wahlberechtigt, für die Aufstellung der Gemeinderatsliste 28.

Der bisherige Gemeinderat Georg Dopf, der die Versammlung leitete, verzichtete auf eine erneute Kandidatur. Der Zweite Bürgermeister Bernd Scherer hingegen tritt wieder an. Auch in Oberickelsheim wollen die bisherigen Gemeinderäte Udo Weigand (Dritter Bürgermeister), Philipp Schumann und Iris Weber ihre Arbeit fortsetzen.

Fernsehkonkurrenz störte nicht

Trotz attraktiver Fernsehkonkurrenz kamen 28 Wahlberechtigte ins Rathaus. Wahlleiter Martin Hümmer, früher selbst Bürgermeister, hatte dort, abgesehen von einer kleinen Panne mit zunächst falsch verteilten Rodheimer Stimmzetteln, einen weitgehend entspannten Abend.

Das könnte Sie auch interessieren
Sitzungsgeld im Vergleich: Das „verdienen” Stadt- und Gemeinderäte im Kreis NeustadtRatsneuling Michael Seybold wird in Gebsattel gleich dritter BürgermeisterWilburgstetten: Gemeinderat gibt grünes Licht für geplanten GenerationenwohnparkNeue Wanderwege in der Gemeinde Simmershofen: Viel Natur für die ganze FamilieDebatte um Sanierung der Roßmühle in Feuchtwangen nimmt „merkwürdige Schlagseite“Wassertrüdinger CSU reflektiert Wahl: Weniger Sitze, aber weiter stärkste FraktionAbschied nehmen auf der Burg von ColmbergInsinger Gemeinderat startet: Ein Neuer wird gleich zweiter BürgermeisterWie im Stadtwald von Burgbernheim kleine Bäume vor Verbiss geschützt werdenPersonelle Neuausrichtung beim Bürgerbündnis Stadt und Land WassertrüdingenAbschied und Willkommen im Gemeinderat Ohrenbach: Fünf Neugewählte vereidigtGlasfaser für 45 weitere Adressen in Neuendettelsau: Was das die Kommune kostetNach Streit um Heizkraftwerk: Nahwärmenetz für Rügland nimmt eine weitere HürdeGedenktafel an den Theologen Friedrich Dörr in Wolframs-Eschenbach enthülltBeim Dorfgemeinschaftshaus Oberscheckenbach hat der Feuerwehrteil Priorität

Seit elf Jahren im Amt, erhielt Bürgermeister Michael Pfanzer 25 Stimmen, drei Stimmzettel waren ungültig. Damit wurde er auch in Oberickelsheim offiziell nominiert.

Eine Pause mit Erfolgsaussicht

Für die Gemeinderatsliste fanden sich rasch sieben Bewerberinnen und Bewerber. Für den achten Platz jedoch zunächst niemand. Hümmer legte eine fünfminütige Pause ein – mit Erfolg: Thomas Weber erklärte sich anschließend bereit, die Liste zu vervollständigen. Mit Ursula Renner wurde zudem eine Ersatzkandidatin gefunden.

Auch die Wählergemeinschaft Rodheim hat inzwischen nominiert. Wahlleiter Bernhard Betz registrierte im Bürgertreff 21 Stimmberechtigte. In seinem Heimatort wurde Pfanzer erwartungsgemäß ebenfalls bestätigt. Die bisherigen Gemeinderäte Manfred Groll und Karlheinz Engert gehen erneut ins Rennen.

Die Kandidatinnen und Kandidaten

  • Die Nominierten der „Einheit Geißlingen“:
    1. Bernd Scherer (54, Landwirtschaftsmeister)
    2. Sven Hirsch (44, Bauhofmitarbeiter
    3. Christina Nixdorf (47, selbstständig in der Hotellerie)
    4. Stefan Hanselmann (40, Elektroplaner)
    5. Patrick Korn (35, Lagerist)
    6. Nadine Gröschel (30, Groß- und Außenhandelskauffrau)
    7. Erwin Nixdorf (57, Monteur)
    8. Reiner Mend (45, Landwirt/Kraftfahrer)
    Ersatzkandidat: Rene Rudolph (48, Kaufmann)
  • Wählergruppe Oberickelsheim:
    1. Udo Weigand (66, Rentner)
    2. Philipp Schumann (35, Maurer- und Betonbaumeister)
    3. Iris Weber (64, Hausfrau)
    4. Katrin Ley (38, Zahnärztin)
    5. Ralf Lilli (52, Vermessungsingenieur)
    6. Renate Gronbach (63, Yoga-Lehrerin)
    7. Markus Conrad (33, Straßenbauer)
    8. Thomas Weber (66, Rentner)
    Ersatzkandidatin: Ursula Renner (68, Rentnerin)
  • Wählergemeinschaft Rodheim:
    1. Manfred Groll (51, Angestellter)
    2. Karlheinz Engert (53, Landwirt)
    3. Philipp Engert (32, Landwirt, Versuchstechniker)
    4. Claudia Freitag (52, Hausfrau)
    5. Michael Groll (21, Angestellter)
    6. Andreas Engert (31, Angestellter)
    7. Tobias Freitag (49, Projektleiter)
    8. Claudia Ringelmann (37, Verwaltungsangestellte)

Das Alter bezieht sich auf den Wahltag.

north