Der Pausenhof der Neuhöfer Volksschule soll auf Vordermann gebracht werden. „Aus der Asphaltwüste soll eine grüne Oase werden”, erklärte Neuhofs Bürgermeisterin Claudia Wust in ihrer Funktion als Schulverbandsvorsitzende in der Sitzung dieses Gremiums und präsentierte einen Plan, wie man das triste Areal gestalten möchte.
Damit würde man für eine Schule, die stetig modernisiert und in die regelmäßig investiert wird, ein attraktives Lernumfeld schaffen. Damit verbunden ist auch das Ziel, einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit zu leisten und sich den Klimafolgen wie Hitze und Starkregen unter anderem durch ein Regenwassermanagement anzupassen. Verbessert werden soll zudem die Aufenthaltsqualität auf dem Pausenhof für Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte.
Als großes Plus beschrieb die Vorsitzende, dass das neu gestaltete Areal, auf dem Wasser für die Kinder sichtbar und zur Bewässerung der Grünflächen genutzt werden soll, nachmittags und an den Wochenenden der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. „Eingezäunt wird hier nichts.” Besser werde nach der Umgestaltung auch die Zufahrt für die Feuerwehr, gab Wust gegenüber den Gremiumsmitgliedern bekannt, unter ihnen Bürgermeister Werner Wirth aus Trautskirchen und Bürgermeister Werner Schicktanz (Rügland) sowie Lydia Stoll (Neuhof). Anwesend war auch Schulleiterin Kerstin Stiegler.
Nach seiner Auffrischung soll der derzeit triste Pausenhof Möglichkeiten bieten, sich zu bewegen, indem etwa einige Spielgeräte wie ein Trampolin platziert werden. Das Thema „Wasserkreislauf” möchte man innovativ näherbringen. Bürgermeisterin Wust könnte es sich vorstellen, dass man in Kooperation mit einem P-Seminar am Gymnasium Erklärtafeln schafft, wie man es für den Pfad entlang der Zenn schon erfolgreich umgesetzt hat. Neben Bereichen zum Spielen, soll es jedoch auch Ruheplätze für den Nachwuchs geben und eine Beschattung, die derzeit fehlt. Durch all diese Maßnahmen trage man zur Förderung der Gesundheit und des Miteinanders bei.
Indem man die Schule und ihr Umfeld zeitgemäß gestalte, stärke man den Bildungsstandort Neuhof und sichere langfristig den guten Zustand der Lehreinrichtung. Dahinter stehe ein ganzheitlicher Ansatz, eine Kombination aus baulicher Sanierung, Klimaanpassung und funktionaler Aufwertung, so Wust. Bedienen will man sich langlebiger Materialien und energieeffizienter Lösungen.
Soweit, so gut? Doch wie ist es um die Finanzierung bestellt? Da das Schulareal dem Schulverband gehöre, sei es nicht in das Städtebauförderprogramm der Gemeinde Neuhof involviert, sagte Wust. Um Finanzspritzen zu erhalten, soll das Projekt auf Rechnung der Gemeinde Neuhof durchgeführt werden. Diese beantragt auch die Fördergelder. Nach Abschluss der Maßnahme sollen die nicht förderfähigen Kosten dem Schulverband in Rechnung gestellt werden. Dieser wiederum erhebt entsprechende Investitionskostenumlagen von seinen Mitgliedsgemeinden. So wurde es beschlossen.