Neues Gesicht für die Ortsmitte: In Burgoberbach wird wieder gebaggert | FLZ.de

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Veröffentlicht am 30.08.2024 14:04

Neues Gesicht für die Ortsmitte: In Burgoberbach wird wieder gebaggert

Baustellenbesichtigung in Burgoberbachs Ortsmitte: Bürgermeister Gerhard Rammler und Architekt Michael Ruppert (Zweiter und Dritter von rechts) sind zufrieden mit dem schnellen Fortschritt der Firma Hähnlein. (Foto: Andrea Walke)
Baustellenbesichtigung in Burgoberbachs Ortsmitte: Bürgermeister Gerhard Rammler und Architekt Michael Ruppert (Zweiter und Dritter von rechts) sind zufrieden mit dem schnellen Fortschritt der Firma Hähnlein. (Foto: Andrea Walke)
Baustellenbesichtigung in Burgoberbachs Ortsmitte: Bürgermeister Gerhard Rammler und Architekt Michael Ruppert (Zweiter und Dritter von rechts) sind zufrieden mit dem schnellen Fortschritt der Firma Hähnlein. (Foto: Andrea Walke)

Das ging dann doch schneller, als Burgoberbachs Bürgermeister Gerhard Rammler erwartet hätte: Erst vor rund einer Woche nahm die Firma Ernst Hähnlein aus Feuchtwangen auf der Baustelle an der Wassertrüdinger Straße 1 die Arbeit auf – nun blickt man dort schon in eine tiefe Baugrube.

Im März 2021 war das frühere Mai-Anwesen an dieser Stelle abgerissen worden. Der Komplex hatte früher für eine Engstelle im Bereich der Kreuzung gesorgt. Nun soll mitten im Ort ein Mehrzweckhaus mit einer Nutzfläche von rund 470 Quadratmetern entstehen.

Neue Räume für die Fahrschule

Das aktuelle Projekt sei nur ein einzelner Baustein im Rahmen der Neugestaltung der Ortsmitte, weitere werden folgen. „Der gesamte Bereich soll ein neues Gesicht erhalten“, erinnerte Architekt Michael Ruppert vom Planungsbüro Jechnerer. Wenn es irgendwann fertig ist, wird als Nächstes das Anwesen mit der Hausnummer 2 abgebrochen. Darin sind momentan noch die Postfiliale und eine Fahrschule untergebracht.

Für die Fahrschule müssen neue Räume gefunden werden – die Post zieht in den Neubau mit ein. „Geplant ist außerdem, dort eine Art Bürgercafé zu installieren. Verhandlungen mit möglichen Betreibern laufen bereits, wie Gerhard Rammler andeutet. Es gebe sogar zwei Interessenten. „Die restlichen Räumlichkeiten sind für die Vereine – für das öffentliche Leben – gedacht.“ So könne man seitens der Gemeinde Platz zur Verfügung stellen. Auch eine Musikschule wird möglicherweise mit einziehen, außerdem sollen Angebote im Rahmen der Seniorenarbeit verfestigt werden.

Der Bau kostet 3,6 Millionen Euro

„Der Rohbau ist bis Februar 2025 angedacht“, erläuterte Planer Ruppert. Im Frühjahr 2026 soll das Gebäude komplett fertig sein, wenn nichts dazwischen kommt. Ein milder Winter wäre von Vorteil. In den vergangenen Jahren „ging es bis Weihnachten immer relativ gut“, bemerken die Fachleute.

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Nach der aktuellen Schätzung summieren sich die Kosten für den Bau auf 3,6 Millionen Euro. Laut Gerhard Rammler fließen Fördersummen von etwa 1,5 Millionen Euro in das Mehrzweckhaus.

„Es ist eine große Herausforderung, weil es hier im Zentrum von Burgoberbach ist“, stellt der Bürgermeister fest. Immerhin: Verkehrssperrungen werden wohl nicht nötig werden. Lob findet Rammler für das gute Miteinander mit den Anwohnern. „Die Nachbarschaft ist sehr kooperativ.“


Andrea Walke
Andrea Walke
... ist Redakteurin in der Lokalredaktion Ansbach und seit Dezember 2012 bei der FLZ. Sie fühlt sich in Rathäusern genauso wohl wie in Gerichtssälen und trifft am liebsten Menschen, die eine interessante Geschichte zu erzählen haben. Seit 2017 betreut sie redaktionell die Aktion "FLZ-Leser helfen".
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