Neuer Pfarrer in Ammelbruch: Samuel Rodrian übernimmt das Amt | FLZ.de

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Veröffentlicht am 12.03.2026 21:00

Neuer Pfarrer in Ammelbruch: Samuel Rodrian übernimmt das Amt

Pfarrer Samuel Rodrian (links) mit der von Regionalbischöfin Gisela Bornowski (rechts) verliehenen Ordinationsurkunde. (Foto: Friedrich Zinnecker)
Pfarrer Samuel Rodrian (links) mit der von Regionalbischöfin Gisela Bornowski (rechts) verliehenen Ordinationsurkunde. (Foto: Friedrich Zinnecker)
Pfarrer Samuel Rodrian (links) mit der von Regionalbischöfin Gisela Bornowski (rechts) verliehenen Ordinationsurkunde. (Foto: Friedrich Zinnecker)

Die evangelische Kirchengemeinde Ammelbruch hat wieder einen Pfarrer: In einem festlichen Gottesdienst in der Peterskirche wurde Samuel Rodrian von Regionalbischöfin Gisela Bornowski ordiniert und in sein Amt eingeführt.

Nach eineinhalb Jahren Vakanz ist die Pfarrstelle der Kirchengemeinde Ammelbruch (Landkreis Ansbach) wieder besetzt. In der voll besetzten Peterskirche ordinierte Regionalbischöfin Gisela Bornowski den 26-jährigen Theologen Samuel Rodrian und übertrug ihm damit offiziell den Dienst als Pfarrer. Dekanin Uta Lehner verlas die Urkunde des Landesbischofs, mit der Rodrian in das Pfarrdienstverhältnis auf Probe aufgenommen wurde.

Vikariat in der Pfarrei Aha

Der neue Geistliche wurde 1999 in Hof geboren und wuchs in Lehmingen bei Oettingen in einer Pfarrfamilie auf. Nach Schule und Theologiestudium absolvierte er sein Vikariat in der Pfarrei Aha mit Pflaumfeld und Unterwurmbach. Zur Ordination waren daher auch zahlreiche Gäste aus seiner bisherigen Gemeinde nach Ammelbruch gekommen.

Oberkirchenrätin Gisela Bornowski stellte ihre Predigt am Sonntag „Oculi“ unter das Thema Nachfolge und zitierte passend zur Ordination einen Vers aus dem Römerbrief: „Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden.“

Der neue kann zuhören und hinschauen

Wie Bornowski betont, bringe Rodrian gute Voraussetzungen für seinen Dienst mit: Er könne zuhören, hinschauen und sich den Menschen freundlich zuwenden. Er werde auch den Schwachen eine Stimme geben und den Bedürftigen die Hand reichen. Allerdings solle er auch auf sich selbst achten, denn: „Sie müssen nicht mehr geben, als Sie können!“, so der Rat. Die Regionalbischöfin wünschte dem jungen Geistlichen für seine verantwortungsvolle Aufgabe Kraft, Mut und Lust für die öffentliche Verkündigung in Wort und Sakrament.

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Für die Ordination hatte Rodrian vier Assistenten ausgewählt: Dekan Hermann Rummel, seinen Mentor Thomas Schwab aus Aha, seine Schwester Johanna Rodrian sowie die Vertrauensfrau des Kirchenvorstands, Martina Schäf. Vor der Gemeinde erklärte Rodrian seine Bereitschaft, den Dienst der Verkündigung zu übernehmen und der Gemeinde mit Gottesdiensten, Taufe, Abendmahl, Seelsorge und Unterricht zu dienen. Die Gemeinde sagte ihm ihre Unterstützung zu. Nach dem Segen überreichte Bornowski dem ordinierten Pfarrer seine Urkunde.

Freude über Wiederbesetzung

In den Grußworten stand die Freude über die Wiederbesetzung der Pfarrstelle im Mittelpunkt. Bürgermeister Simon Schäffler hob den Halt, die Wegweisung und die Orientierung auf der Grundlage des Evangeliums hervor. Der Rathauschef betonte die gleichen Ziele von Kommune und Kirche. Es gelte, das Miteinander und den Zusammenhalt zu stärken und für die christlichen Werte einzustehen.

Senior Michael Fleps begrüßte den neuen Kollegen im Dekanat und wünschte ihm viele bereichernde Begegnungen. Rodrians Mentor Thomas Schwab zeigte sich überzeugt: „Du gehst deinen Weg.“ Auch der stellvertretende Vertrauensmann des Kirchenvorstands, Steffen Präg, freute sich auf „frischen Wind“ und dankte zugleich den Vakanzvertretern Dekan Hermann Rummel und Diakonin Diana Priedigkeit.

Musikalisch begleitet wurde der festliche Gottesdienst von Max Pfahler an der Orgel. Im Anschluss waren Gemeinde und Gäste zu einem Empfang ins Gemeindehaus eingeladen.

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