Neuendettelsau bot den Vereinen der Kernfranken-Region eine große Bühne | FLZ.de

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Veröffentlicht am 04.05.2025 20:31

Neuendettelsau bot den Vereinen der Kernfranken-Region eine große Bühne

Ein Blick in die Vergangenheit: Im Rahmen der Sitzmann-Ausstellung fand unter anderem ein Oldtimer-Schlepper-Treffen statt. (F.: Alexander Biernoth)
Ein Blick in die Vergangenheit: Im Rahmen der Sitzmann-Ausstellung fand unter anderem ein Oldtimer-Schlepper-Treffen statt. (F.: Alexander Biernoth)
Ein Blick in die Vergangenheit: Im Rahmen der Sitzmann-Ausstellung fand unter anderem ein Oldtimer-Schlepper-Treffen statt. (F.: Alexander Biernoth)

Zwei Großveranstaltungen fanden am Wochenende in der Gemeinde Neuendettelsau statt. Auf dem Gelände des Alfred-Kolb-Sportzentrums in Neuendettelsau hatte die Kommunale Allianz Kernfranken zum Kernfranken-Familien-Fest eingeladen, und im Gemeindeteil Bechhofen fand die Hausmesse der Firma Sitzmann statt.

Friedrich Sitzmann geht von knapp 5000 Besuchern an den beiden Messetagen aus, und Neuendettelsaus Bürgermeister Christoph Schmoll ist sich sicher, dass „mehrere Tausend Besucher“ auf dem Kernfrankenfest waren.

Das Kernfranken-Familien-Fest 2025 in Neuendettelsau. (Foto: Oliver Herbst)
Das Kernfranken-Familien-Fest 2025 in Neuendettelsau. (Foto: Oliver Herbst)

Essen, Musik und Blaulicht: Bilder vom Kernfranken-Familien-Fest Neuendettelsau

Das Programm bot am Wochenende so einiges. Auf das Festareal hatte die Kommunale Allianz Kernfranken eingeladen. Was die Feiernden hier erleben konnten.
04.05.2025 20:50
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Das Kernfrankenfest war das zweite seiner Art. 2018 fand es erstmals zusammen mit der Einweihung des Waldstrandbades in Windsbach statt. Geplant war, das Fest alle zwei Jahre zu veranstalten. Die Corona-Pandemie und Terminschwierigkeiten, so berichtete Sachsens Bürgermeister Bernd Meyer, brachten es mit sich, dass die zweite Auflage nun erst 2025 stattfand.

Künftig als Zweckverband

Die Kommunale Allianz Kernfranken, in der die Gemeinden Bruckberg, Dietenhofen, Lichtenau, Neuendettelsau, Petersaurach, Sachsen bei Ansbach sowie die Städte Heilsbronn und Windsbach zusammenarbeiten, steht vor einem Umbruch. Das Kernfrankenfest wurde noch vom Kernfrankenverein veranstaltet. Die Arbeit übernimmt künftig der Zweckverband Kernfranken.

Bei der Organisation des Kernfrankenfestes halfen alle acht Mitgliedskommunen zusammen, die Fäden liefen aber bei Julia Stahl und Jeanette Lehmann im Neuendettelsauer Rathaus zusammen. Unter dem Motto „Gemeinsam miteinander“ bot das Fest die Plattform für die Präsentation von Vereinen und Verbänden aus den Kernfranken-Gemeinden. 72 Stände waren aufgebaut. Die Besucher konnten sich informieren, es gab Mitmach-Angebote und viele regionale Speisen und Getränke zu kaufen.

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„Der Aufwand hat sich gelohnt“

Das Kernfrankenfest sei, so sagte Schmoll, vor allem eine Feier des Ehrenamts und des gemeinschaftlichen Miteinanders. Dieses Miteinander sei auf vielen Ebenen erlebbar geworden. Nicht nur die Verwaltungen arbeiteten zusammen, sondern etwa auch die Feuerwehren und das Rote Kreuz, die rund um das Feuerwehr-Gerätehaus eine „Blaulichtzone“ eingerichtet hatten und mit einer Fahrzeugschau ihre Tätigkeit darstellten.

Der Aufwand für das Kernfrankenfest sei gigantisch gewesen, so Schmoll, es habe sich aber gelohnt. Die Bürger feierten friedlich miteinander und genossen das Fest unter freiem Himmel. Das Budget für das Fest beträgt 30.000 Euro, es konnte aber so gut wie alles mit Hilfe von Sponsoren finanziert werden. Das Programm reichte von Musik und Tanz über sportliche Darbietungen bis hin zu kulinarischen Köstlichkeiten und vielfältigen Informationen zu den Aktivitäten in der Region.

Mit Torwandschießen und Zirkus-Aktionen

Auf dem Sportplatz wurden spielerische und sportliche Aktivitäten wie zum Beispiel Torwandschießen und Zirkus-Aktionen geboten. Auch in der Dreifachturnhalle gab es Angebote. Der Skateplatz war ebenfalls mit Aktivitäten für Kinder und Jugendliche einbezogen.

Als ein Zeichen der Zusammenarbeit wertete Schmoll die Tatsache, dass die Hausmesse der Firma Sitzmann im Neuendettelsauer Ortsteil Bechhofen einbezogen wurde. Es gab einen Bus-Shuttle-Verkehr, sodass die Besucher problemlos zwischen den beiden Veranstaltungen pendeln konnten. Firmenchef Friedrich Sitzmann berichtete, dass er seit mittlerweile vier Jahrzehnten die Messe veranstaltet. 40 Aussteller zeigten Gartengeräte, Heizungsanlagen, vieles aus dem Bereich Sanitär und es gab Kunsthandwerkliches.

Am Sonntag fand noch eine Oldtimer-Ausfahrt mit 150 Traktoren und einigen historischen Autos statt. Die Firma Sitzmann wurde 1981 gegründet und hat 50 Mitarbeiter.


Von Alexander Biernoth
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