Neue Warnstreikrunde im kommunalen Nahverkehr | FLZ.de

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Veröffentlicht am 14.04.2026 03:31

Neue Warnstreikrunde im kommunalen Nahverkehr

In Bayern stehen in mehreren Städten die nächsten ganztägigen Warnstreiks im Nahverkehr an. (Archivbild) (Foto: Sven Hoppe/dpa)
In Bayern stehen in mehreren Städten die nächsten ganztägigen Warnstreiks im Nahverkehr an. (Archivbild) (Foto: Sven Hoppe/dpa)
In Bayern stehen in mehreren Städten die nächsten ganztägigen Warnstreiks im Nahverkehr an. (Archivbild) (Foto: Sven Hoppe/dpa)

Die Gewerkschaft Verdi will heute den kommunalen Nahverkehr in mehreren großen bayerischen Städten weitgehend lahmlegen. Vor der fünften Verhandlungsrunde in den laufenden Tarifverhandlungen sollen U-Bahn, Bus und Tram in München und Nürnberg nicht fahren. Arbeitsniederlegungen sind auch in Augsburg, Regensburg, Fürth, Bayreuth, Dachau, Passau, Landshut und Schweinfurt geplant. Nicht betroffen sind S- und Regionalbahnen. 

Auch in Aschaffenburg ist ein Ausstand geplant, dort erwartet Verdi aber keine Auswirkungen für die Fahrgäste. Wie bei den bisherigen Warnstreiks wollen die betroffenen Städte Notfahrpläne einrichten. So soll in München laut Ankündigung des Verkehrsverbunds MVV etwa die Hälfte der Busse fahren, gegebenenfalls auch einzelne Straßen- und U-Bahnen.

Druck vor fünfter Verhandlungsrunde 

Mit der Aktion am Vortag der fünften Verhandlungsrunde für Bayern will Verdi Druck auf die Arbeitgeber machen. Inzwischen hat die Gewerkschaft ihre ursprünglichen Forderungen reduziert und fordert eine Erhöhung der Entgelte um 550 Euro in zwei Schritten bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Außerdem verlangt Verdi eine sowie Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Die kommunalen Arbeitgeber lehnen das angesichts der hohen Defizite im öffentlichen Nahverkehr nach wie vor als „realitätsfern“ ab.

Verdi hatte bei der Ankündigung der Warnstreiks am Sonntag „großes Verständnis für den Frust der Fahrgäste“ geäußert.

© dpa-infocom, dpa:260414-930-941059/1


Von dpa
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