Sie gilt ab sofort: Die Tempo-30-Zone auf der Dinkelsbühler Ortsdurchfahrt der Bundesstraße B25. Betroffen ist der Schwerlastverkehr, der zwischen 22 und 6 Uhr seine Geschwindigkeit drosseln muss. Die Stadt Dinkelsbühl kommt damit einer Forderung von Anwohnenden in der Luitpoldstraße und Feuchtwanger Straße nach.
Am Dienstag wurden die Verkehrsschilder aufgestellt. Die nächtliche Tempo-30-Zone beginnt im Süden der Ortsdurchfahrt am Kreisverkehr Am Brühl und endet im Norden an der Einmündung der Dürrwanger Straße bei der Jet-Tankstelle.
Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer berichtete bei einem Ortstermin von den Hintergründen. Im Jahr 2025 habe sich ein Anwohner bei der Stadt gemeldet, der auch im Auftrag anderer von Lärmbelästigungen berichtet habe. Vor allem nachts seien diese von „erheblichem Schwerverkehr” verursacht worden. Als Untere Straßenverkehrsbehörde sei die Große Kreisstadt befugt, solche verkehrsrechtlichen Anordnungen auszusprechen, so der OB weiter.
Bevor es jedoch so weit war, habe es Vorermittlungen an vier Punkten in den fraglichen Bereichen der B25-Ortsdurchfahrt gegeben. Dabei seien Verstöße gegen die Höchstgeschwindigkeit dokumentiert worden. Eingebunden sei auch das Staatliche Bauamt Ansbach gewesen.
Hammer kündigte an, dass nach einiger Zeit erneut Kontrollen stattfinden sollen, um die Wirksamkeit der Maßnahme zu überprüfen. Für Pkw ändert sich indes nichts. Autos dürfen weiterhin mit 50 Stundenkilometern auf der Ortsdurchfahrt unterwegs sein.
Das Dinkelsbühler Stadtoberhaupt hofft nun, dass sich nach der Fertigstellung der B25-Ortsumfahrung das Thema Lärmbelästigung auf der Ortsdurchfahrt erübrigt. Der Schwerverkehr soll dann, abgesehen vom Anliegerverkehr, ausschließlich die neue B25-Trasse nutzen.