Es waren schreckliche Bilder, als Fahrzeuge bei größeren Veranstaltungen in Menschenmengen gerast waren. Um sich davor besser schützen können, hat die Stadt jetzt verschiedene Einfahrsperren angeschafft. Dass sie gekauft werden, das hatte der Stadtrat einstimmig beschlossen.
Oktablocks und Armis One heißen die Teile, die künftig an bestimmten Orten bei Veranstaltungen zum Einsatz kommen – zum ersten Mal an der Stadtmosphäre am Wochenende nach Ostern, also am 26. und 27. April.
Von der Variante Oktablocks sind sieben Stück zum Gesamtpreis von rund 39.600 Euro angeschafft worden. Vier Mal wurde die Variante ArmisOne angeschafft. Diese Version hat Seitenrampen, Antirutschbeschichtungen und Transportschlingen und hat die Stadt die Summe von rund 72.350 Euro gekostet.
Die Teile, die als Einfahrschutz angeschafft wurden, kommen laut Roland Pfaffelhuber, dem Leiter des Amts für öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie Soziales, zusammen mit den im Bauhof bereits vorhandenen Beton-Legosteinen zum Einsatz. Er hatte in der Sitzung des Stadtrates die Details vorgestellt.
Was er auch erklärte: In den vergangenen Jahren sei die Einfahrt zu Veranstaltungen wie dem Weindorf, Weihnachtsmarkt oder der Herbstmesse durch Blumentröge abgesichert worden. Bei den beiden zuerst genannten Veranstaltungen sei die Absicherung durch Verschwenkungen erfolgt, bei der Herbstmesse durch eine Vollsperrung.
Doch diese Maßnahmen entsprechen nicht mehr aktuellen Bedrohungslagen. Jetzt sind für das Weindorf und den Weihnachtsmarkt Einfahrschutzkonzepte entwickelt worden. Abgestimmt seien diese mit Polizei, Feuerwehr und dem BRK. Für Veranstaltungen wie Pfingsten, Reichstadttage, Sommermesse oder Silvesterfunkeln werden laut Verwaltung in enger Zusammenarbeit mit den Blaulichteinheiten weitere Einfahrschutzkonzepte erarbeitet. Die verschiedenen Standorte für die Sperrvorrichtungen würden je nach Veranstaltung in Absprache mit der Polizei festgelegt, erklärt Pfaffelhuber im Gespräch mit der Redaktion außerdem. Wie stark die Polizei präsent sei bei den Veranstaltungen, das liege in deren Ermessen, betont Pfaffelhuber.