Der Neubau des Kindergartens in der Bammersdorfer Straße in Merkendorf ist weit fortgeschritten. Er soll einmal bis zu 85 Kindern Platz bieten. Nun beschäftigte sich der Stadtrat mit der Gestaltung des Außengeländes.
Im März 2023 hatte der Stadtrat die Planung des Kindergartens beschlossen, ausgeschrieben und vergeben. Der erste Spatenstich war im Mai 2023. Momentan läuft der Innenausbau, berichtete Bürgermeister Stefan Bach. Die Eröffnung soll im September 2025 sein, also in einem knappen Jahr. Zeit für den Stadtrat, sich über das Außengelände Gedanken zu machen.
Zuvor hatte sich der Bauausschuss den Platz auf einem Ortstermin angesehen. Das Gelände ist westlich an die Bammersdorfer Straße angeschlossen. Zu dieser Seite sollen zwölf gepflasterte Parkplätze entstehen. Der Parkplatz bekommt eine Einbahnstraßenregelung. Die Fahrbahn wird asphaltiert. Eine Unterstellmöglichkeit für ein Fahrzeug soll entstehen.
Im Kindergarten werden eine Krippe im Erdgeschoss und eine Regelgruppe im ersten Stock untergebracht sein. Auch im Außengelände soll eine funktionale und optische Separierung beibehalten werden, indem für die jeweiligen Altersstufen geeigneten Spielgeräte getrennt voneinander aufgestellt werden.
Pro Kind sind zehn Quadratmeter Außenfläche vorgeschrieben. Der Kindergarten soll 85 Kinder beherbergen können. Darum entfallen von den 2900 Quadratmetern Gesamtfläche 870 Quadratmeter für die spielerische Nutzung des Außenbereichs im Süden.
Zu den Spielgeräten gehören Sandkästen mit absenkbarem Sonnenschutz als Abdeckung. Damit soll ein Missbrauch durch Katzen als Toilette verhindert werden. Für Krippe und Regelgruppe werden jeweils altersgerechte Spielgeräte wie Wippen, Kletterhäuser und Schaukeln angeschafft. Zwei Geräteräume mit je zehn Quadratmetern bieten Stauraum für Spielsachen.
Der gesamte Bereich wird eingezäunt. Öffnungen im Zaun sollen eine leichte Pflege der Anlage, zum Beispiel für den Austausch des Sandes, ermöglichen.Auf der Rückseite im Norden soll eine Zufahrt für die Anlieferung der Küche entstehen. Nur hier gab es eine Rückfrage, ob diese zwingend asphaltiert werden müsste.
Der Stadtrat stimmte den Plänen bei einer Gegenstimme zu. Die Architekten sollen die Ausschreibung nun veranlassen.