Nasskaltes Wetter und Schnee – Es bleibt ungemütlich | FLZ.de

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Veröffentlicht am 28.03.2026 12:05

Nasskaltes Wetter und Schnee – Es bleibt ungemütlich

Das Wetter in Deutschland zeigt sich in den kommenden Tagen von seiner ungemütlichen Seite. (Symbolbild) (Foto: Thomas Warnack/dpa)
Das Wetter in Deutschland zeigt sich in den kommenden Tagen von seiner ungemütlichen Seite. (Symbolbild) (Foto: Thomas Warnack/dpa)
Das Wetter in Deutschland zeigt sich in den kommenden Tagen von seiner ungemütlichen Seite. (Symbolbild) (Foto: Thomas Warnack/dpa)

Eine Nordwestwetterlage sorgt für Schnee im Bergland. Am Samstag sollte nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach eine Kaltfront Deutschland von Nordwesten nach Südosten überqueren. Sie bringt demnach in den Mittelgebirgen und später auch an den Alpen neue Schneefälle. Besonders betroffen sind der Schwarzwald und die Schwäbische Alb. Dort können lokal sogar bis zu zehn Zentimeter Neuschnee fallen.

Maximal zwölf Grad am Sonntag

Am Sonntag setzt sich nach Angaben des DWD-Meteorologen Christian Herold vorübergehend Zwischenhocheinfluss durch. „Die Niederschläge ziehen sich an den Alpenrand zurück und die Sonne zeigt sich häufiger.“ Im Südosten und an den Alpen ist es der Vorhersage zufolge meist stark bewölkt, zeitweise regnet es. An den Alpen kann Schnee fallen. 

In den übrigen Landesteilen zeigen sich zunehmend Quellwolken am Himmel, es gibt aber kaum Schauer. Die Höchstwerte liegen zwischen fünf und zwölf Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger, am Abend an der Nordsee frischer, in Böen starker bis stürmischer West- bis Südwestwind. 

In der Nacht zum Montag setzt wieder Regen ein, oberhalb von 600 bis 800 Metern fällt Schnee. Die Tiefstwerte liegen zwischen plus fünf und minus drei Grad. Im höheren Bergland sowie an den Küsten sind teils stürmische Böen oder Sturmböen möglich. 

Nasskaltes Wetter zum Wochenstart

„Am Montag und Dienstag bringen dann wieder neue Tiefausläufer nasskaltes Wetter mit zahlreichen Regen- und Graupelschauern und sogar kurzen Kaltluftgewittern“, erklärte Herold. Im Bergland falle Schnee. „Dabei erreichen die Temperaturen tagsüber nur im Westen knapp die Zehn-Grad-Marke.“ Im Laufe der Woche beruhige sich das Wetter etwas, es bleibe aber weiterhin kühl mit frostigen Nächten. 

Für Ostern deutet sich ein kleiner Hoffnungsschimmer an: „Der aktuelle grobe Trend für die Osterfeiertage zeigt zunächst kühles und leicht unbeständiges Wetter“, so Herold. Im weiteren Verlauf der Feiertage zeigten die Modelle jedoch einen Erwärmungstrend.

© dpa-infocom, dpa:260328-930-879081/1


Von dpa
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