Nächste Station einer Erfolgsstory: Neuer Standort für die Firma Empasa | FLZ.de

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Veröffentlicht am 01.07.2024 07:00

Nächste Station einer Erfolgsstory: Neuer Standort für die Firma Empasa

Strahlten bei der offiziellen Schlüsselübergabe (von links) im Rahmen der Einweihung: Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Oberbürgermeister Thomas Deffner, Christina und Manfred Kochler, Geschäftsführer Peter Szalai und Bernd Engelhardt (Kochler Immobilien). (Foto: Florian Pöhlmann)
Strahlten bei der offiziellen Schlüsselübergabe (von links) im Rahmen der Einweihung: Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Oberbürgermeister Thomas Deffner, Christina und Manfred Kochler, Geschäftsführer Peter Szalai und Bernd Engelhardt (Kochler Immobilien). (Foto: Florian Pöhlmann)
Strahlten bei der offiziellen Schlüsselübergabe (von links) im Rahmen der Einweihung: Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Oberbürgermeister Thomas Deffner, Christina und Manfred Kochler, Geschäftsführer Peter Szalai und Bernd Engelhardt (Kochler Immobilien). (Foto: Florian Pöhlmann)

Die letzte Erweiterung datiert von 2018, nun hat die Empasa GmbH im Gewerbegebiet von Brodswinden ihre neuen Räumlichkeiten samt Logistikhalle bezogen. Nicht nur, weil sich das zur offiziellen Einweihung so gehört, machte unter den vielen Gästen das Wort der Erfolgsgeschichte die Runde.

Schon allein ein Blick auf die jüngere Vergangenheit des Unternehmens mag diesen Ansatz untermauern. Es vergingen gerade einmal dreieinhalb Jahre, ehe der Standort in Burgoberbach zu klein wurde und die Pläne Gestalt annahmen, sich in das Stadtgebiet von Ansbach auszudehnen und damit den gestiegenen Anforderungen und vollen Auftragsblöcken gerecht zu werden.

Seit dem Spatenstich 20 Arbeitsplätze aufgebaut

„Derzeit wächst das Unternehmen im zweistelligen Bereich“, konnte Firmen-Chefin Christina Kochler im Rahmen ihrer Begrüßungsrede stolz verkünden. Eine Zahl belegt das eindeutig: Seit dem Spatenstich in Brodswinden im Oktober 2021 „haben wir 20 qualifizierte Arbeitsplätze aufbauen dürfen und stehen nun bei einer Zahl von 73 Mitarbeitern“, erklärte Christina Kochler.

Im Mittelpunkt des Angebots des Unternehmens stehen innovative und eigens entwickelte Insektenschutzlösungen sowie laut Kochler „maßgefertigte Insektenschutzsysteme“. Als zweites Standbein hat Empasa den Sonnenschutz für sich entdeckt. In Zeiten des immer deutlicher zu Tage tretenden Klimawandels mit lang anhaltenden Trocken- und Hitzeperioden sicher ein lohnendes Geschäft. Laut eigenen Angaben hat sich Empasa im Bereich Sonnenschutz „zu einem der führenden Direktvertreiber im Onlinehandel entwickeln können“.

Warme Farben, große Fenster und Holzoptik

Als eine der tragenden Säulen, warum die Firma derart expandieren und sich dabei auf die Innovationskraft ihrer Mitarbeiter stützen kann, gilt ein zumindest in der Region neuartiges Konzept, „das wir so noch nicht hatten in der Stadt“, wie Oberbürgermeister Thomas Deffner in seinem Grußwort feststellte.

Im neuen Bürogebäude dominieren auf einer Fläche von rund 1600 Quadratmetern warme Farben, große Fenster und der in Holzoptik gehaltene Fußboden. Zudem wurde ein Fotostudio eingerichtet, und die Mitarbeitenden können einen Fitnessraum nutzen.

Der Außenbereich mit einer Cafeteria und großzügiger Terrasse liegt an einem künstlich angelegten Teich. Ein paar Meter dahinter rauscht bereits der Wald. „Das ist fast keine Arbeit mehr, sondern Erholung. Wir müssten Kurtaxe verlangen“, gab sich Empasa-Geschäftsführer Peter Szalai in seinem Redebeitrag bewusst humorig und kam – ganz ernsthaft – zu dem Schluss: „Bei uns wird Work-Life-Balance gelebt.“

Bemerkenswerte Zusammenarbeit mit städtischen Behörden

Daneben wird in dem Firmen-Credo Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Strom wird über eine eigene PV-Anlage mit 415 Kilowatt Peak erzeugt, die knapp 11.000 Quadratmeter große Logistikhalle wird über Wärmepumpen beheizt, am Parkplatz stehen 16 E-Lade-Säulen, überzähliger Strom wandert ins Netz.

Als bemerkenswert stufte die Firmen-Chefin die Zusammenarbeit mit den städtischen Behörden ein. „Bitte weiterhin so unkompliziert und unbürokratisch“, meinte Christina Kochler in Richtung des Oberbürgermeisters, der sich bedankte und das Lob zurückgab. „So etwas ist keine Einbahnstraße“, meinte Deffner im Hinblick auf die gute Vorplanung des Unternehmens.

Im Gewerbegebiet hat die Firma laut OB die letzte „wertige Fläche“ bekommen. Ausbaupläne inklusive. Das derzeit zweigeschossige Bürogebäude könnte aufgestockt werden. „Wir sind noch lange nicht fertig“, versprach Christina Kochler.


Florian Pöhlmann
Florian Pöhlmann
Nach der journalistischen Grundausbildung beim Fernsehen rief 1999 die große weite Welt des Sports, die ich in Nürnberg in nahezu allen Facetten kennenlernen und in verantwortlicher Position gestalten durfte. Erst der verlockende Ruf aus Ansbach und die Aussicht, im fortgeschrittenen Alter Neues zu wagen, sorgten ab 2021 für einen Neustart in der Lokalredaktion.
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