Nach einer mehrjährigen Pause fand auf dem Schlittenberg am Ortsausgang die dritte Auflage des Wilhelmsdorfer Nachtrodelns statt. Organisiert wurde es von der Freiwilligen Feuerwehr Wilhelmsdorf, die mit rund 30 Einsatzkräften für einen reibungslosen Ablauf sorgte.
Auf der von der Wehr ausgeleuchteten Rodelpiste ging es teilweise mit rasantem Tempo den Berg hinunter. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren dabei äußerst kreativ: Neben klassischen Schlitten, Bobs und Snowbikes sorgte vor allem ein umgebauter Getränkekasten, an dessen Unterseite zwei kurze Skier montiert waren, für zahlreiche Schmunzler bei den Zuschauenden.
Trotz frostiger Temperaturen verzeichnete die Veranstaltung über den gesamten Abend verteilt einen enormen Zustrom, sagt Feuerwehrkommandant Patrick Winkelhöfer zufrieden: „Wahnsinn – wir haben zwar mit vielen Besucherinnen und Besuchern gerechnet, aber dass der Andrang so groß war, hat uns wirklich überwältigt.”
Ein Blick auf die Kennzeichen der angereisten Fahrzeuge zeigte, dass Rodelfans aus der gesamten Region vorbeischauten – unter anderem aus dem Raum Nürnberg, Fürth, Lauf, Erlangen und Erlangen-Höchstadt.
Da Sport hungrig macht, war auch für Essen und Trinken bestens gesorgt, zwischendurch musste wegen der hohen Nachfrage sogar nachgeordert werden. An den aufgestellten Feuertonnen und Feuerschalen konnten sich Groß und Klein zwischen den Fahrten aufwärmen.
Angesichts des großen Erfolgs können sich die Wilhelmsdorfer, wenn das Wetter mitspielt, 2027 eine Wiederholung gut vorstellen, auch wenn das Event mit einiger Arbeit verbunden ist. Doch es hat sich gelohnt. „Es war toll. Wir sind überwältigt von diesem Abend”, lautete das begeisterte Resümee von Patrick Winkelhöfer und seinem Team. Der Erlös der Veranstaltung kommt übrigens der Feuerwehr zugute.