Nach dem tödlichen Unfall zweier Jugendlicher auf der Staatsstraße zwischen Gutenstetten und Münchsteinach darf man nicht zur Tagesordnung übergehen, fordert der SPD-Landtagsabgeordnete Harry Scheuenstuhl.
Der Landespolitiker schließt sich einer Forderung von Münchsteinachs Bürgermeister Jürgen Riedel an. Dieser hatte in der Vergangenheit schon verschiedentlich für eine bauliche Veränderung der Strecke plädiert. Laut Scheuenstuhl geht es nicht um eine Begradigung, sondern um eine Kurvenaufweitung.
Vor ein paar Jahren hatte man versucht, die Staatsstraße durch Beschilderungen und eine Tempobegrenzung auf 70 Stundenkilometer zu entschärfen. Dies war offenkundig nicht hinreichend. Scheuenstuhl schreibt indes in seiner Pressemitteilung, der neuerliche tödliche Unfall „hätte durch entsprechende Straßenbaumaßnahmen verhindert werden können“.
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