Der Spielplatz An den Brechhausäckern ist nun auch offiziell in Betrieb – genutzt wird sie schon mehrere Wochen. Die Stadt hat zu einer kleinen Einweihungsfeier mit Butterbrezen geladen.
688 Quadratmeter groß ist das Grundstück, das ziemlich weit hinten im Neubaugebiet An den Brechhausäckern, unweit des Waldrandes liegt. Ziemlich genau 70.000 Euro hat die Stadt in den Spielplatz investiert, berichtete Oberbürgermeister in seiner kurzen Rede. „Das muss man dazu sagen, denn man sieht es nicht immer so, wie teuer diese Spielgeräte sind.”
Der Platz ist ein Vorzeigeprojekt. Denn im Vorfeld hatte die Verwaltung – ganz bürgernah – zu einem Treffen eingeladen und ganz speziell die Kinder und deren Eltern gefragt, welche Geräte denn aufgestellt werden sollen. Das gleiche Vorgehen hat die Verwaltung für den neuen Spielplatz in Wasserzell gewählt.
Das Ergebnis in Meinhardswinden: eine Schaukel, eine Slackline, ein Karussell, ein Sandkasten, ein Turngerüst und ein großer Kletterturm mit Rutsche im Zentrum. Für die Eltern wurde eine Bank samt Tisch aufgestellt, damit sie es sich bequem machen können, während der Nachwuchs sich austobt. „Jetzt müssen nur noch die Bäume wachsen, um Schatten zu spenden”, stellte der OB zufrieden fest, der seine eigene Tochter samt einer Freundin zur Einweihung mitgebracht hatte.
Namens der Anwohnerinnen und Anwohner in dem Baugebiet bedankte sich Mirjam Heubeck ausdrücklich bei der Stadt. „Die Kinder sind wirklich ganz oft hier. Es ist schön, dass es etwas andere Spielgeräte als auf dem Spielplatz Am Anger geworden sind.” Ein Lob, das der OB sichtlich gerne entgegennahm. Nach dem obligatorischen Foto zur Einweihung durften die Kinder den Platz endgültig in Beschlag nehmen.
Im Sommer war die Stimmung noch nicht ganz so gut im neuen Baugebiet mit insgesamt 58 Bauplätzen. Denn der Spielplatz, der eigentlich schon fertiggestellt wirkte, war mit Bauzäunen verbaut, um einen Zugang zu verhindern. Wochenlang habe sich nichts getan, hatte es von Anwohnerinnen und Anwohnern geheißen.
Schaukeln und Slackline müssten noch eingehängt werden, hatte die Stadtverwaltung Ende Juni auf FLZ-Anfrage erklärt, doch vor allem sollte erst abgewartet werden, bis das Gras ordentlich angewachsen sei. Das habe sich wegen der Trockenheit gezogen. Ein paar Wochen später wurde das Gelände dann freigegeben und wurde seitdem auch gerne genutzt.