Der Wochenmarkt bleibt nun wieder dauerhaft auf Ansbachs Martin-Luther-Platz. Ab nächster Woche lassen sich die Road-Blocker, also mobile Fahrsperren, einsetzen. Das hat die Stadt mitgeteilt.
Die Angst vor Terrorangriffen besteht derzeit allerorten. Die Road-Blocker dienen dazu, den Markt zu sichern, wie die Kommune in einer Pressemitteilung schreibt. „Nach der Anmietung der Road-Blocker musste zunächst die Überfahrbarkeit mit Spezialfahrzeugen geprüft werden und die Bedienung der Fahrzeugsperren geregelt werden.“
Diesen Samstag sichern den Wochenmarkt noch einmal Fahrzeuge eines Sicherheitsdiensts ab. Dieser kümmere sich auch um den Bauernmarkt am Johann-Sebastian-Bach-Platz, der wieder am Samstag, 17. Mai, stattfindet, erklärt die Stadt.
Im Rahmen der Veranstaltung „Ansbacher Mess – Food & Feines“ sei der Markt am ersten Maiwochenende schon auf den Martin-Luther-Platz zurückgekehrt.
Der Unmut der Händler über die städtische Verwaltung wegen der mobilen Sperren war zuletzt gewachsen. Die Leihsperren zu installieren, verzögerte sich, weil man erst davon ausging, das Kopfsteinpflaster an den betreffenden Stellen absenken zu müssen.
Ein weiterer Punkt tauchte auf: dass sich die Sperren nicht mit den Lieferautos der Händler vertrugen. Nach FLZ-Informationen blieben einige bei dem Versuch, die nicht aufgeklappten Sperren zu überfahren, mit ihren Gefährten hängen.
Auch die Frage, wie Hilfsdienste künftig im Notfall schnell einfahren und Patienten betreuen können, ließ aufhorchen: Nach Auskunft der Stadt soll ein entsprechender Schlüssel bei einem Fieranten hinterlegt sein.