Musik bis ins Morgengrauen: Ansbacher Kneipenjagd 2026 zieht Tausende Fans an | FLZ.de

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Veröffentlicht am 19.04.2026 19:32

Musik bis ins Morgengrauen: Ansbacher Kneipenjagd 2026 zieht Tausende Fans an

Bis halb drei in der Nacht heizte „Deafact” im Saal der Ansbacher Kammerspiele ein. (Foto: Zeynel Dönmez)
Bis halb drei in der Nacht heizte „Deafact” im Saal der Ansbacher Kammerspiele ein. (Foto: Zeynel Dönmez)
Bis halb drei in der Nacht heizte „Deafact” im Saal der Ansbacher Kammerspiele ein. (Foto: Zeynel Dönmez)

Früher denn je begann für viele Gäste die diesjährige Ausgabe der Ansbacher Kneipenjagd. Schon weit vor dem offiziellen Beginn strömten bereits etliche Musikbegeisterte durch die Innenstadt. Einige der insgesamt über 3000 Gäste hielten bis in die frühen Morgenstunden durch.

Die heißeste Phase des musikalischen Abends startete mit dem Sonnenuntergang. Gegen 20.30 Uhr herrschte in den meisten Bars und Lokalen reger Betrieb. Und die Bands rockten oder berührten die Besuchenden – je nach Stilrichtung. Die große Bandbreite an Genres spiegelte sich im Publikum wider: Ältere und erfahrene Festival-Fans feierten ebenso ausgelassen wie die Jugend und machten gleichermaßen die Kneipen unsicher.

Die Grotte war auch dieses Jahr wieder Anziehungspunkt für die Besuchenden der Kneipenjagd.  (Foto: Zeynel Dönmez)
Die Grotte war auch dieses Jahr wieder Anziehungspunkt für die Besuchenden der Kneipenjagd.  (Foto: Zeynel Dönmez)

Party und Musik in den Lokalen: Die Bilder der Kneipenjagd in Ansbach 2026

16 Standorte mit 20 Acts: Am Samstagabend strömten Tausende zu den vielfältigen musikalischen Angeboten in die Innenstadt. Die Bilder aus den Bars und Kneipen.
19.04.2026 16:28
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Die ersten Menschen in Feierlaune hatte die Sonne bereits am Nachmittag in die Innenstadt gelockt. Das Orga-Team der Kneipenjagd tauschte schon Stunden vor dem offiziellen Start um 20 Uhr Tickets in Armbänder um, die zum Eintritt in alle Lokale berechtigen.

Gotische Halle im Stadthaus erstmals bei der Kneipenjagd

16 Standorte gaben insgesamt 20 Bands und Einzelkünstlern Platz. Shuttle-Busse verbanden die Lokale im 20-Minuten-Takt. Neu im Programm war die Gotische Halle im Stadthaus, in das die „Village Boyz” Swing und Rock'n'Roll brachten. Im Laufe der Nacht löste sie DJ „MazeOne” ab und feierte mit dem Publikum bis in die Morgenstunden.

Das sonst als Tourist-Information genutzte Gebäude als Showbühne herzurichten, war eine Herausforderung für die Stadt, weiß Organisator Florian Brendel. Er freue sich sehr über den neuen Standort, der ideal gelegen sei. Direkt neben dem Stadthaus sitzt die Zentrale des Orga-Teams mit Bus und Pavillon.

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Kurzfristige Planänderung im Theater

Und fußläufig davon entfernt spielten weitere Künstlerinnen und Künstler. Rockig ging es etwa im Tam Tam („Jackknife Beat”) und in der Grotte („Eendstation”) zu. Blues und Balladen gab es im Restaurant Ruff's Burger von „Jeneration” und in der Werkstatt N2 von Solomusiker „Johnny Gorilla”. Für Abwechslung sorgte die „Chico Diaz Salsa Latino Show” in der Tanzschule Meyerhöfer und Bernhard, in der Salsa- und Samba-Begeisterte über die Tanzfläche fegten.

Kurzfristig umplanen mussten die Veranstalter im Theater: Hier war „La Boum” fest für das Foyer eingeplant, doch wie zu hören war, hatte die Band abgesagt, nachdem der Schlagzeuger erkrankt war. Daher sprangen mit „Bettys Place” Kneipenjagd-Kenner ein: Die regionale Indie-Rockband war im Vorjahr zu Gast im Café Prinzregent. Hier spielten diesmal „The Folsometti” Blues und Country. Das Stockwerk darunter, den Flyer Pub, rockte erneut „Tim Brown”.

Drei Bands gleichzeitig in den Kammerspielen

In den Kammerspielen traten drei Bands gleichzeitig auf: Den Saal unterhielt „Deafact” mit Funk, Soul und modernen Charts. Rock'n'Roll gab es in der Kneipe von „Devils Right Hand”. Und im Café Max spielte „Johnny Populär” Hits ab den Neunzigern. Als Spätstarter in den Abend ging es in der Kammer erst um 21 Uhr los, dafür hielten die Bands bis nach 2 Uhr durch.

„Besser geht's nicht”, zog Brendel eine Bilanz des Abends. Er meinte damit zum einen das Wetter, mit dem man Glück hatte. Zum anderen das Publikum: Die Kneipenjagd zog laut Brendel über 3000 Besuchende an und bestätigte so die Zahlen der vergangenen Jahre. Nach Informationen des Orga-Teams verlief um die Kneipen alles weitestgehend ruhig.


Constantin Prosch
Constantin Prosch
Volontär
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