Morsche Bohlen und Rost: Rezatsteg in Lichtenau bekommt Frischekur | FLZ.de

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Veröffentlicht am 22.06.2025 11:05

Morsche Bohlen und Rost: Rezatsteg in Lichtenau bekommt Frischekur

Wird von Fußgängern, Rad- und Rollerfahrern gern genutzt: der Rezatsteg in Lichtenau. (Foto: Andrea Walke)
Wird von Fußgängern, Rad- und Rollerfahrern gern genutzt: der Rezatsteg in Lichtenau. (Foto: Andrea Walke)
Wird von Fußgängern, Rad- und Rollerfahrern gern genutzt: der Rezatsteg in Lichtenau. (Foto: Andrea Walke)

Der Rezatsteg nahe der Lichtenauer Feuerwehr wird von Fußgängern und Radfahrern gut genutzt – als schnelle Verbindung zwischen dem Rutzendorfer Weg und der Birkenallee. Allerdings ist er mittlerweile in die Jahre gekommen. Auf einstimmigen Beschluss des Gemeinderats soll das Bauwerk nun erneuert werden.

Die Bohlen sind stark vermorscht, die Stahlkonstruktion rostet vor sich hin, und auch das Holzgeländer hat schon bessere Tage gesehen. Anhand von Bildern demonstrierte Bürgermeister Markus Nehmer (SPD) in der Gemeinderatssitzung die Schäden, die zum Teil erst bei genauerem Hinsehen offenbar werden.

Der Preis liegt über der Kostenschätzung

Im Zuge der Erneuerung soll der Oberbau mit feuerverzinktem Eisen ausgeführt werden, außerdem ist für den Belag ein rutschhemmender Gitterrost vorgesehen. Auch das Holzgeländer mit einer Höhe von 1,30 Meter wird durch feuerverzinktes Eisen ersetzt. Die Durchgangsbreite der Brücke ändert sich nicht.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat, die Arbeiten zum Preis von rund 122.000 Euro brutto an den wirtschaftlichsten Anbieter, die Firma B+Z Kunststofftechnik Metallbau, aus Immeldorf zu vergeben. Nehmer räumte ein, dass der Preis etwas über der ursprünglichen Kostenschätzung von 115.000 Euro liegt.

Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten erfolgen

Auf Nachfrage von UWG-Gemeinderat Roland Treiber bestätigte er aber, dass sowohl die statischen Berechnungen als auch der Abbruch der alten Brücke in den Kosten enthalten sind. Fördergelder können laut Verwaltung nicht in Anspruch genommen werden, weil es sich um eine reine Sanierung handelt. Nur Projekte, bei denen eine Verbesserung erfolgt, sind förderfähig.

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Die Arbeiten sollen noch in diesem Sommer/Herbst durchgeführt werden. „Geplant ist, dass die Brücke ungefähr zwei Wochen nicht begehbar ist“, merkte Bürgermeister Markus Nehmer an. Eine Länge von neun Metern sei schließlich „kein Pappenstiel“.


Andrea Walke
Andrea Walke
... ist Redakteurin in der Lokalredaktion Ansbach und seit Dezember 2012 bei der FLZ. Sie fühlt sich in Rathäusern genauso wohl wie in Gerichtssälen und trifft am liebsten Menschen, die eine interessante Geschichte zu erzählen haben. Seit 2017 betreut sie redaktionell die Aktion "FLZ-Leser helfen".
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