Mooswiese-Umzüge: Tausende kamen auf ihre Kosten | FLZ.de

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Veröffentlicht am 28.09.2025 18:37

Mooswiese-Umzüge: Tausende kamen auf ihre Kosten

Markgrafenzeit und Bayerisches Feuchtwangen ist traditionell ein Block des Mooswiesen-Festzugs überschrieben: Hier zu sehen ist der Aufbruch zur Markgräflichen Jagd. (Foto: Jasmin Kiendl )
Markgrafenzeit und Bayerisches Feuchtwangen ist traditionell ein Block des Mooswiesen-Festzugs überschrieben: Hier zu sehen ist der Aufbruch zur Markgräflichen Jagd. (Foto: Jasmin Kiendl )
Markgrafenzeit und Bayerisches Feuchtwangen ist traditionell ein Block des Mooswiesen-Festzugs überschrieben: Hier zu sehen ist der Aufbruch zur Markgräflichen Jagd. (Foto: Jasmin Kiendl )

Die Stadt Feuchtwangen feiert ihre fünfte Jahreszeit: die Mooswiese. Der Samstag stand ganz traditionell im Zeichen des Schützenumzugs. Am Sonntagnachmittag schlängelte sich dann der große Festzug durch die Innenstadt.

Nach dem ergiebigen Regen in den vergangenen Tagen meinte es das Wetter gut mit der Mooswiese – es blieb trocken. Dicht gedrängt säumten am Sonntagnachmittag Tausende die Straßen in der Innenstadt. Die Zuschauerinnen und Zuschauer kamen auf ihre Kosten: Sie erlebten einen Festzug, wie man ihn kennt – mit hunderten engagierten Beteiligten, liebevoll dekorierten Motivwagen, prächtig geschmückten Pferden und schmissiger Musik der Kapellen. Es war der erste Festzug, den Nicolaj Vorholzer federführend organisiert hatte.

Der Standardblock „Feuchtwangen in Geschichte und Gegenwart“ wurde bei der 71. Auflage ergänzt durch den Mottoteil „Feuchtwanger Betriebe stellen sich vor: Klein, groß, genial – so arbeitet Feuchtwangen”. „Tierisch” präsentierten sich dabei etwa die örtlichen Landwirte: Sie hatten eine lebensgroße Kuh aus Plastik dabei. Hingucker waren auch die Wagen des Ferienhofs GutMichel und der VP Group in Form eines großen Betts beziehungsweise einer überdimensionalen Papiertüte.

Derweil freuten sich vor allem die jüngeren Zuschauenden auch über die Süßigkeiten, die von den Wagen sowie aus den Gefährten flogen. Um die Bonbons verstauen zu können, hatten viele Kinder eigens Taschen mitgebracht. Bei manchen dürfte der Süßigkeitenvorrat nun einige Wochen reichen.

Ein besonderer Hingucker sind die vielen prächtig geschmückten Traktoren, Kutschen und Wagen, die beim Festzug dabei sind. (Foto: Jasmin Kiendl  )
Ein besonderer Hingucker sind die vielen prächtig geschmückten Traktoren, Kutschen und Wagen, die beim Festzug dabei sind. (Foto: Jasmin Kiendl  )

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Die 473. Auflage des Traditionsfests ist in vollem Gang. Wir sind bei den Höhepunkten mit der Kamera dabei.
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Der Automobliclub Feuchtwangen im ADAC hatte nicht nur wie gewohnt den Auto- und Blumenkorso organisiert, sondern auch einen weiteren Hingucker: eine BO 105. Mit diesem imposanten Hubschrauber wurde auf das Jubiläum „Zehn Jahre ADAC-Luftrettungsstation in Dinkelsbühl-Sinbronn” aufmerksam gemacht.

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Im vergangenen Jahr hatte der historische Hanomag-Bulldog, den Familie Soldner 2020 der Stadt Feuchtwangen geschenkt hat, den bunten Reigen angeführt, dieses Mal setzte er den Schlusspunkt. „A scheene Mooswies noch und bis nägschts Joar!” war auf dem angebrachten Schild zu lesen.

Im Rahmen des Schützenumzugs am Samstagnachmittag meisterten Oberschützenliesel Gesine Rauch und Bürgermeister Patrick Ruh vor beeindruckender Kulisse auf dem Marktplatz den Pflasterwalzer. Für die passende Musik sorgte die Blaskapelle Thürnhofen

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