Modernisierung und keine Post mehr: Das ändert sich bei der Postbank in Ansbach | FLZ.de

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Veröffentlicht am 24.01.2026 07:00

Modernisierung und keine Post mehr: Das ändert sich bei der Postbank in Ansbach

Post- und Paketdienstleistungen wird es in Zukunft in der Postbank-Filiale am Bahnhof nicht mehr geben. Die Bank konzentriert sich auf ihr Kerngeschäft. (Foto: Johannes Hirschlach)
Post- und Paketdienstleistungen wird es in Zukunft in der Postbank-Filiale am Bahnhof nicht mehr geben. Die Bank konzentriert sich auf ihr Kerngeschäft. (Foto: Johannes Hirschlach)
Post- und Paketdienstleistungen wird es in Zukunft in der Postbank-Filiale am Bahnhof nicht mehr geben. Die Bank konzentriert sich auf ihr Kerngeschäft. (Foto: Johannes Hirschlach)

Die Postbank-Filiale am Bahnhof in Ansbach bleibt trotz anderslautender Gerüchte auch über den 26. Januar hinaus bestehen. Trotzdem wird es vor Ort zu Veränderungen für Kundinnen und Kunden kommen. Die Verantwortlichen wollen sich in Zukunft auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Obwohl der Name etwas anderes vermuten lässt, sind die Postbank und die Deutsche Post seit vielen Jahren zwei verschiedene Unternehmen. Über Kooperationsverträge bot die Postbank am Bahnhof in der Vergangenheit aber auch Post- und Paketdienstleistungen an.

Umstrukturierung an 120 Standorten

An 120 Standorten in ganz Deutschland wollen sich die Verantwortlichen der Bank aber in Beratungsfilialen auf Finanzdienstleistungen und die persönliche Beratung rund um das Thema Geld konzentrieren, wie ein Sprecher der Postbank auf Nachfrage der Fränkischen Landeszeitung mitteilt. Ansbach gehört zu diesen 120 Standorten.

Die Konzentration auf das Kerngeschäft hat zur Folge, dass die Post- und Paketdienstleistungen in der Postbank in Ansbach ab Dienstag, 27. Januar, nicht mehr angeboten werden. Über diese Veränderungen hat die Bank die Kundinnen und Kunden unter anderem über Aushänge und Handzettel informiert. In Stiller-Post-Manier ist dadurch allerdings das Gerücht entstanden, dass die Filiale komplett geschlossen würde. Das ist aber definitiv nicht der Fall, wie der Bank-Sprecher betont. „”Unsere Filiale schließt nicht.”

Stattdessen soll der Ansbacher Standort im Rahmen der Umwandlung zur Beratungsfiliale umgebaut und modernisiert werden. In einem ersten Schritt entfallen die bisherigen Schalter. Ein zentraler Servicepoint ist laut dem Sprecher dann die erste persönliche Anlaufstelle in der Bank. „Hier können Beratungstermine vereinbart, Adressänderungen vorgenommen oder Konten eröffnet werden.”

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Termin für den Umbau ist noch nicht bekannt

Das Kassengeschäft im Filialraum wird nach dem Umbau dagegen nicht mehr angeboten. Für Ein- und Auszahlungen stünden den Kundinnen und Kunden die Geldautomaten im Selbstbedienungsbereich zur Verfügung. Wie bei anderen Banken auch, ist die Filiale dann wochentags geöffnet.

In einem zweiten Schritt soll dann der eigentliche Umbau erfolgen, wie der Postbank-Sprecher weiter berichtet. In einer neu gestalteten und modernen Filiale wolle man den Kunden und Mitarbeitenden ansprechende Räumlichkeiten für die Beratung geben. Neu wird dann auch die Postbank-Lounge sein.

Gemäß den Angaben des Unternehmens handelt es sich dabei um eine Multifunktionszone, in der sich Kundinnen und Kunden zu den verschiedenen Produkten beraten lassen können. Sie soll auch dem Austausch dienen und für Kundenveranstaltungen genutzt werden können. Wann der Umbau erfolgt und wie lange er dauert, ist allerdings noch unbekannt. „Den Termin gibt es noch nicht.”

Individuelle Lösungen für die Mitarbeitenden

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden mit Blick auf die Umstrukturierungen betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen, wie der Sprecher darlegt. Alle Kundenberater und Kundenberaterinnen werden unverändert beschäftigt. Mit den übrigen Mitarbeitenden sollen individuelle Lösungen gesucht werden. Als Beispiele dafür werden der Einsatz in anderen Bereichen, Altersteilzeit oder Abfindungen genannt.

Wie viele Mitarbeitende betroffen sind, darüber gibt die Bank keine Auskunft. Die Verantwortlichen äußern sich aus Sicherheitsgründen grundsätzlich nicht dazu, wie viele Menschen in den einzelnen Filialen arbeiten.

Die Beratungsfiliale ist laut Unternehmens-Angaben ein neues Format. Damit verknüpft die Postbank die persönliche Beratung vor Ort mit den digitalen Produkt- und Serviceangeboten sowie der Beratung per Video und Telefon in elf neuen regionalen Beratungscentern. Die Mitarbeitenden seien extra als „Digital Coaches”, also Digital-Trainer, geschult worden, um die Kundinnen und Kunden auf dem Weg zum digitalen Banking zu begleiten.


Florian Schwab
Florian Schwab
Redakteur
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