Mittelfinger und Bengalos: Mehrere Polizeieinsätze auf der Eyber Kirchweih | FLZ.de

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Veröffentlicht am 03.08.2025 10:03

Mittelfinger und Bengalos: Mehrere Polizeieinsätze auf der Eyber Kirchweih

Mehrere Einsätze hatte die Polizei am Wochenende im Ansbacher Stadtteil Eyb, wo Kirchweih gefeiert wurde. (Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)
Mehrere Einsätze hatte die Polizei am Wochenende im Ansbacher Stadtteil Eyb, wo Kirchweih gefeiert wurde. (Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)
Mehrere Einsätze hatte die Polizei am Wochenende im Ansbacher Stadtteil Eyb, wo Kirchweih gefeiert wurde. (Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Mehrere Zwischenfälle hat es in der Nacht zum Sonntag, 3. August, im Ansbacher Stadtteil Eyb gegeben. Wie die Polizei mitteilt, wurden die Beamten mehrmals auf den Plan gerufen. In Eyb war an diesem Wochenende Kirchweih.

Wie die Polizei im Pressebericht betont, ist nicht gesichert, ob „die beteiligten Personen einen Bezug zu der Veranstaltung hatten,oder ob sie die öffentliche Veranstaltung besuchten”. Fest steht aber: Die Einsätze häuften sich.

Kurz nach Mitternacht ging es los. Gegen 0.20 Uhr wurden „randalierende Jugendliche” im Umfeld der Eyber Kirchweih gemeldet. Laut Mitteilung machten diese sich an einem Verkehrsschild zu schaffen. Die Streife traf vor Ort allerdings nur einen 18-Jährigen an, der ein Verkehrszeichen in den Händen trug. Als er die Polizei entdeckte, ergriff er die Flucht. Er ließ die Beute zurück und versteckte sich in einem Gebüsch. Dort wurde er allerdings gefunden. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Diebstahls.

32-Jähriger zeigte den Mittelfinger

Die Polizisten waren noch mit dem Verkehrsschild-Dieb beschäftigt, als es zu einem weiteren Zwischenfall kam. Ein Auto fuhr unbeleuchtet an den Beamten vorbei. Als diese den Fahrer darauf hinwiesen, zeigte der Beifahrer als Antwort seinen Mittelfinger. Der laut Polizei „merklich alkoholisierte” 32-Jährige wird sich nun wegen Beleidigung eines Polizeibeamten verantworten müssen.

Gegen 1.30 Uhr dann der nächste Einsatz: Eine Polizeistreife bemerkte „Rauchentwicklung aus einer Menschengruppe heraus”. Der Grund war schnell klar: Ein 42-Jähriger und ein 43-Jähriger hielten je ein bengalisches Leuchtfeuer in der Hand. Als die beiden Männer die Polizisten entdeckten, ließen sie die Pyrotechnik fallen. Die Beamten überprüften die Bengalos. Laut Polizeibericht handelt es sich um „zertifizierte Leuchtfeuer”. Dennoch dürften diese gemäß Sprengstoffgesetz während des Jahres nicht auf öffentlichen Straßen und Plätzen gezündet werden. Es wurden also Ermittlungen eingeleitet.

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Antonia Müller
Antonia Müller
Redakteurin in der Lokalredaktion Ansbach
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