Kuriose Polizeimeldung aus Dinkelsbühl: Am Freitag gegen 18.35 Uhr kontrollierten Beamte eine Autofahrerin. Das Ergebnis: Sie hatte getrunken. 1,94 Promille zeigte das Gerät an. Doch wirklich lernfähig war die Frau offenbar nicht. Am selben Abend wurde sie (jetzt ohne Führerschein) erneut angehalten – mit noch mehr Alkohol intus.
Der Alkoholgeruch stieg den Polizisten bei der ersten Kontrolle sofort in die Nase. Der Alkomat bestätigte den Anfangsverdacht. 1,94 Promille. Und so musste sich die 44-Jährige einer Blutentnahme unterziehen und ihren Führerschein abgeben. Die Frau machte sich danach laut Polizei auf den Weg nach Hause. Trotzdem hielt es sie offenbar nicht davon ab, noch am selben Abend erneut ins Auto zu steigen und loszufahren.
Denn, wie es im Pressebericht der Dinkelsbühler Polizei wortwörtlich heißt: „Gegen 20 Uhr staunten die Beamten nicht schlecht, als diese in der Luitpoldstraße erneut auf die gleiche Frau in ihrem Pkw aufmerksam geworden sind.” Das Spiel wiederholte sich: Erneut musste die Fahrerin pusten, diesmal stoppte das Gerät bei stolzen 3,02 Promille.
Der Frau wurde erneut Blut abgenommen und diesmal zogen die Polizisten auch den Autoschlüssel ein. Wiedersehensfreude? Die Dinkelsbühler Beamten hegen da so ihre Zweifel und schreiben: „Ob die Frau über dieses Wiedersehen erfreut war, ist nicht bekannt.” Jedenfalls erwarten die Autofahrerin jetzt gleich mehrere Strafanzeigen.