Mit der Verkehrssicherheit an Kreuzungen und Einmündungen und den Auswertungen eines mobilen Geschwindigkeitsmessgerätes hat sich der Gemeinderat befasst.
Im Zeitraum von April bis Oktober war ein mobiles Geschwindigkeitsmessgerät an zwölf Stellen in der Gemeinde aufgestellt. Die Messungen förderten eine teils undisziplinierte Fahrweise zutage.
Alle zwei Wochen wechselte der Standort, um an möglichst vielen Hotspots die Einhaltung der vorgegebenen Geschwindigkeit zu kontrollieren. Bei den Auswertungen stellte man fest, dass in allen Tempo-30-Zonen dieses Limit überschritten wurde. Insgesamt war festzustellen, dass die zulässige Geschwindigkeit aber trotzdem überwiegend eingehalten wurde.
Eine Problemstelle mit einer leichtsinnigen Fahrweise von bis zu 70 km/h sei der Ortsausgang von Mitteldachstetten in Richtung Bahnübergang gewesen. Zu schnell gefahren seien die Verkehrsteilnehmer auch in der Ortsdurchfahrt Hohenau, der Würzburger Straße, im Bereich von Schule und Kindergarten sowie in Anfelden.
Die Auswertungen zeigten aber, dass die Geschwindigkeit durch die Anzeige im Messgerät eher eingehalten wurde. Die Autofahrer seien somit sensibilisiert worden. Anhand der ermittelten Werte sei es unerlässlich, bezüglich der Verkehrssicherheit Maßnahmen zu ergreifen, sagte Bürgermeister Martin Assum.
Man wolle die Bürgerinnen und Bürger auf dieses undisziplinierte Verhalten in Oberdachstetten aufmerksam machen. Ebenfalls werde eine Kooperation mit der Verkehrspolizei Ansbach stattfinden, wie man den Verkehr in der Ortschaft sicher und geordnet gestalten könne.
Für nicht sinnvoll hielt das Gremium „Haifischzähne“ an Rechts-vor-Links-Kreuzungen. Hier sei der Unterhalt an den 55 Kreuzungen zu umfangreich, hieß es. Ziel sei weiterhin eine dauerhafte Geschwindigkeitsmessung an wechselnden Standorten, nur diesmal sollen die Geräte längere Zeit an gleicher Stelle stehen bleiben, um noch aussagekräftigere Ergebnisse zu erhalten.