Mehr Service, weniger Warteschlangen: Dettendorfer Deponie soll umgebaut werden | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 21.04.2026 11:31

Mehr Service, weniger Warteschlangen: Dettendorfer Deponie soll umgebaut werden

Beim Dettendorfer Wertstoffzentrum sollen die Warteschlangen bei der Anlieferung verkürzt werden. Eine erste erfolgreiche Maßnahme ist dieser Kartonagen-Container, der noch vor dem eigentlichen Eingangsbereich steht und laut Landrat Christian von Dobschütz gut angenommen wird.  (Foto: Mirko Fryska)
Beim Dettendorfer Wertstoffzentrum sollen die Warteschlangen bei der Anlieferung verkürzt werden. Eine erste erfolgreiche Maßnahme ist dieser Kartonagen-Container, der noch vor dem eigentlichen Eingangsbereich steht und laut Landrat Christian von Dobschütz gut angenommen wird. (Foto: Mirko Fryska)
Beim Dettendorfer Wertstoffzentrum sollen die Warteschlangen bei der Anlieferung verkürzt werden. Eine erste erfolgreiche Maßnahme ist dieser Kartonagen-Container, der noch vor dem eigentlichen Eingangsbereich steht und laut Landrat Christian von Dobschütz gut angenommen wird. (Foto: Mirko Fryska)

Das Dettendorfer Wertstoffzentrum soll bürgerfreundlich umgestaltet werden. In seinem turnusgemäßen Bericht zum Auftakt der Kreistagssitzung erklärte NEA-Landrat Dr. Christian von Dobschütz unter anderem, dass man dabei sei, ein Konzept zu erstellen, um lange Warteschlangen künftig zu verhindern.

Solche Schlangen, so von Dobschütz, bildeten sich aktuell vor allem wegen des Kassenautomaten mitten auf dem Gelände. Dieser sei, so war es der Tischvorlage für die Kreisräte zu entnehmen, als „großes Hindernis” für den Verkehrsfluss ausgemacht worden und soll nach dem Willen der Abfallwirtschaft inklusive des dortigen Zauns entfernt werden.

Alternativ sei es eventuell möglich, den Einfahrtsbereich zur Eingangskontrolle umzuarbeiten und dorthin auch die Kassenzone zu verlagern, doch sei dies noch nicht final ausgearbeitet. Man habe insgesamt drei Konzepte bereits diskutiert und sei sich über ein paar Änderungen schon im Klaren. So soll die verstärkte Nutzung elektronischer Zahlungsmittel ermöglicht werden und man wolle den Bezahlprozess insgesamt vereinfachen und beschleunigen.

Anlieferungen sollen schneller gehen

Eine erste Änderung sei, so der Landrat, schon vorgenommen worden: Um das Verkehrsaufkommen innerhalb der Anlage zu reduzieren habe man einen Container für Kartonagen außen aufgestellt, was sehr gut angenommen werde. Schlussendliches Ziel aller aufgeführten Maßnahmen sei es, die durchschnittliche Verweildauer bei der Anlieferung von derzeit rund 15 Minuten deutlich zu verkürzen.

Auch die weiteren Baumaßnahmen auf der Dettendorfer Deponie, die sich zwar nicht direkt auf die Bürgerinnen und Bürger, aber indirekt auf die Abfallgebühren auswirken, gehen zügig weiter. So sei die notwendige Oberflächenabdichtung der alten Hausmülldeponie mittlerweile zu einem runden Drittel erfolgt und soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Für den angepeilten Neubau der Werkstatt sehe der Bauzeitenplan einen Beginn im Sommer vor und auch hier sollen die Arbeiten noch in diesem Jahr beendet werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Beinahe abgeschlossen sind zwischenzeitlich auch die Baumaßnahmen bei der Erweiterung der Uffenheimer Bauschuttdeponie. Diese weist nun ein Füllvolumen von 475.000 Kubikmetern auf. Der zusätzliche Tank- und Waschplatz sei betoniert und die dazugehörige Überdachung aufgestellt worden. Schließlich sei auch die Rekultivierung der Altdeponie abgeschlossen und stehe dicht vor der finalen abfallrechtlichen Abnahme durch die Fachbehörden.


Patrick Lauer
Patrick Lauer
Redakteur
north