Mehr als 150 Läufer starteten bei Bad Windsheimer Benefiz-Marathon | FLZ.de

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Veröffentlicht am 02.10.2024 18:00

Mehr als 150 Läufer starteten bei Bad Windsheimer Benefiz-Marathon

Im Konfettiregen eröffnete Skisprung-Ass Jens Weißflog (rechts) den Bad Windsheimer Marathon am Gelände des Tennisclubs am frühen Sonntagmorgen. (Foto: Volker Raab)
Im Konfettiregen eröffnete Skisprung-Ass Jens Weißflog (rechts) den Bad Windsheimer Marathon am Gelände des Tennisclubs am frühen Sonntagmorgen. (Foto: Volker Raab)
Im Konfettiregen eröffnete Skisprung-Ass Jens Weißflog (rechts) den Bad Windsheimer Marathon am Gelände des Tennisclubs am frühen Sonntagmorgen. (Foto: Volker Raab)

Den inneren Schweinehund überwunden und Geld für drei gemeinnützige Vereine erlaufen haben mehr als 150 Läufer bei der ersten Ausgabe von „Marathon Go“ in Bad Windsheim. Initiator Jürgen Gehwald freute sich über die rege Teilnahme. Den Startschuss gab Skisprung-Legende Jens Weißflog.

Als die Stadt größtenteils noch in den Federn lag, wärmten sich die ersten Starter am Sonntagmorgen bereits am Gelände des Tennisclubs auf. Dort hatten die Verantwortlichen Start und Ziel der sieben Kilometer langen Route im Nordosten der Stadt markiert, die einige Ausnahmeathleten insgesamt sechsmal im Alleingang zu absolvieren hatten.

Während in Berlin am gleichen Tag der „große“ Marathon stattfand, bei dem sich die Weltelite um die Spitzenzeiten nahe der Zwei-Stunden-Marke duellierte, stand in Bad Windsheim allerdings viel mehr der Weg im Mittelpunkt. „Mein Nachname ist Gehwald und die ersten drei Buchstaben sind Programm. Denn mit zarten 55 Jahren, zu vielen Kilos auf den Rippen und etwas knarzenden Gelenken ist an Joggen oder gar Rennen nicht im Entferntesten zu denken“, betonte der Organisator der Laufveranstaltung am Sonntagmorgen.

Viele teilten sich die Strecke auf

Und so hatte auch der Großteil der Teilnehmer die Möglichkeit, die Strecke aufzuteilen. „Entweder in zwei Halbmarathons à rund 20 Kilometer oder eben zu sechst und dann jeweils rund sieben Kilometer“, betonte Gehwald.

Diese Möglichkeit nutzten dann auch bereits am frühen Morgen zahlreiche „Greenhorns“, die sich zum ersten Mal in ihrem Leben der mythischen Distanz des Läufers „Pheidippides“ stellten, der der Sage nach in voller Kriegsmontur von Marathon nach Athen lief. Warum? Um den Sieg der Griechen in der Schlacht gegen die Perser zu verkünden, so heißt es.

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Ob es „Pheidippides“ nun wirklich gab oder einiges hinzugedichtet wurde, interessierte die Läufer am Sonntag kaum. Einige stießen an ihre Grenzen – sowohl psychisch als auch physisch –, einige tauschten sich während der langen Distanz aus.

3500 Euro für den guten Zweck erlaufen

Und am Ende einte eines alle: die Freude, den Marathon absolviert zu haben – und darüber hinaus rund 3500 Euro für den guten Zweck erlaufen zu haben. Denn Organisator Jürgen Gehwald hatte im Vorfeld bereits erklärt, dass die Einnahmen direkt den Vereinen „Gemeinsam für Sternenkinder und Frühchen in Franken“, Kinderschutzbund im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und dem Förderverein des Spielmanns- und Fanfarenzuges Bad Windsheim zugute kommen werden.

Einen Termin dürfen sich Lauffreunde aus Bad Windsheim und Umgebung für 2025 schon einmal in den Kalender schreiben. Denn am zweiten Septemberwochenende 2025 – sprich am Samstag, 13. September, oder am Sonntag, 14. September – soll es dann einen weiteren von Jürgen Gehwald organisierten Marathon für den guten Zweck in Bad Windsheim geben.


Von Volker Raab
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