Marco Fetz kommt gut durch das Sturzfestival in Le Mans | FLZ.de

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Marco Fetz kommt gut durch das Sturzfestival in Le Mans

Es war zwischendurch auch trocken und warm in Le Mans: Marco Fetz auf der Honda CBR1000 RR-R. (Foto: fimewc.com)
Es war zwischendurch auch trocken und warm in Le Mans: Marco Fetz auf der Honda CBR1000 RR-R. (Foto: fimewc.com)
Es war zwischendurch auch trocken und warm in Le Mans: Marco Fetz auf der Honda CBR1000 RR-R. (Foto: fimewc.com)

Unter schweren Bedingungen startete Marco Fetz in die Motorrad-Saison. Doch am Ende der 24 Stunden von Le Mans, dem ersten von vier Rennen der Endurance World Championship (EWC), stimmte für den 25-Jährigen und seine Teamkollegen das Ergebnis: Die Honda-Piloten landeten in ihrer Klasse auf Rang 10.

Fetz und sein deutscher Kollege Max Schmidt sowie der Franzose Alexis Lamire stellten ein komplett neues Fahrertrio im französischen Privatteam Man-au Competition. Eine gute Vorbereitung und viele Testkilometer auf der Honda CBR1000 RR-R waren deshalb nötig.

Tests verliefen nicht wie erhofft

Doch die vier Testtage in Spanien waren komplett verregnet und auch beim offiziellen Pre-Test in Le Mans „waren wir noch nicht so schnell wie erhofft“, blickt Fetz zurück. Das Team habe in der Folge aber gute Arbeit geleistet. „Im ersten freien Training haben wir dann gesehen, dass wir gut aufgestellt sind.“

Die Motorradfahrer nutzen in Le Mans übrigens den 4,2 km langen Circuit Bugatti. Die lange Streckenversion wird nur in der Rennwoche für das 24-Stunden-Rennen der Sportwagen im Juni befahren, da hierfür öffentliche Straßen genutzt werden und damit gesperrt werden müssen.

Marco Fetz ging mit zwei Zielen ins Rennen

Das Ziel fürs Rennen sei eine Top-Ten-Platzierung gewesen, so der Kleinbreitenbronner. Außerdem wollte er vor dem Team Motobox Kremer Racing landen, für das er im Vorjahr in der EWC gefahren war. Beides sollte klappen, doch der Weg war nicht nur lang, sondern auch beschwerlich.

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„Kurz vor dem Rennbeginn begann es zu regnen. Das hat zu vielen Stürzen geführt.“ Auch am Ende des der 24 Stunden setzte wieder Regen ein. Insgesamt sollen die 201 Fahrer der 53 Mannschaften zusammen 202 Mal vom Motorrad geflogen sein, so Fetz. Ganz sicher dreimal war sein Teamkollege Schmidt betroffen. „Da geht natürlich fast immer etwas kaputt. Manchmal hoffst du nur noch, dass du das Bike dann irgendwie zurück in die Box schieben kannst. Da verlierst du viel Zeit.“

Jetzt beginnd die Vorbereitung auf die ersten IDM-Rennen

Fetz selbst blieb bei seinen acht Stints für etwas mehr als ein Drittel der Gesamtrenndauer unfallfrei. So half er mit, das Ziel des Teams nach 728 Runden zu erreichen und in die Top-Ten der Klasse zu fahren. In der Gesamtwertung fuhr das Trio auf Rang 15, zwei Plätze vor Motobox Kremer Racing.

Damit sei Man-au Competition „gut aufgestellt für Spa“. Dort findet am 7. Juni der zweite Lauf der EWC statt. Zuvor absolviert Marco Fetz einen privaten Test auf dem Hockenheimring, um sich für den Start der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) vorzubereiten. Es folgen die ersten IDM-Läufe (11. Mai und 1. Juni), dann geht es nach Spa. Fetz weiß: „Das werden jetzt anstrengende Wochen für mich.“

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