Am Sonntagabend ist es in Scheinfeld in einer Wohnung zu einem Streit gekommen. Dabei soll ein 36-Jähriger mit einer erlaubnisfreien Gaswaffe um sich geschossen und seine Partnerin bedroht haben.
Wie die Polizei berichtet, ist es gegen 17.30 Uhr zu den Streitigkeiten gekommen. Der Mann soll sich in deren Verlauf eine Waffe geholt haben, die dazu geeignet sei, Stahlkugeln zu verschießen.
Zunächst, so die Polizei, soll der 36-Jährige einen Schuss in die Küchendecke abgegeben haben, anschließend soll er sieben weitere Schüsse in die Decke des Wohnzimmers abgefeuert haben. Danach soll er auf seine wenige Meter von ihm entfernt stehende Partnerin gezielt und den Abzug betätigt haben. Die Waffe, eine Walther CP88, sei zu dem Zeitpunkt jedoch leergeschossen gewesen.
Als die Polizei in der Wohnung eintraf, stellten die Beamten die Gaspistole und weitere Munition sicher. Zudem wurden zwei weitere Schreckschuss- beziehungsweise Gaswaffen und zwei Luftgewehre sichergestellt. Bei dem Mann wurde eine Blutentnahme durchgeführt, außerdem wurde er wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung angezeigt.