Mann der „leisen Töne”: Küßwetter aus Ehingen starb im Alter von 77 Jahren | FLZ.de

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Veröffentlicht am 16.09.2025 18:12

Mann der „leisen Töne”: Küßwetter aus Ehingen starb im Alter von 77 Jahren

Alexander Küßwetter ist tot. Für seinen Einsatz in der Region wurde er mehrfach ausgezeichnet. (Archivbild: Ulrich Brühschwein)
Alexander Küßwetter ist tot. Für seinen Einsatz in der Region wurde er mehrfach ausgezeichnet. (Archivbild: Ulrich Brühschwein)
Alexander Küßwetter ist tot. Für seinen Einsatz in der Region wurde er mehrfach ausgezeichnet. (Archivbild: Ulrich Brühschwein)

Alexander Küßwetter ist tot. Der ehemalige Gemeinde-, Kreis- und Bezirksrat starb am 15. September im Alter von 77 Jahren. Küßwetter hat sich in zahlreichen Funktionen für die Region engagiert und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet.

Der gebürtige Ehinger war mehr als 25 Jahre in der Kommunalpolitik für die CSU aktiv, unter anderem als Gemeinderat und zweiter Bürgermeister in Ehingen, Kreisrat in Ansbach, Mitglied des Bezirkstags Mittelfranken sowie als Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten.

Für seine Verdienste und Leistungen für das Gemeinwohl wurde Küßwetter mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland sowie mit der Bezirksmedaille – der höchsten Auszeichnung des Bezirks Mittelfranken – ausgezeichnet.

Eingesetzt hat sich der studierte Agrarwissenschaftler, ehemalige Landwirtschaftsdirektor und Bereichsleiter am Ansbacher Landwirtschaftsamt für die Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf. In seinen jeweiligen Funktionen hat er dafür gesorgt, dass der Bildungsstandort gesichert und gestärkt wurde, das betonte die ehemalige Bezirksheimatpflegerin Andrea M. Kluxen im Jahr 2023 anlässlich der Verleihung der Bezirksmedaille.

Respekt über die Parteigrenzen hinweg

Als einen „Mann der leisen, aber klugen Töne – was aber nicht heißt, dass er nicht auch laut werden und dezidiert seine Meinung äußern kann, wenn es nötig ist“, bezeichnete Kluxen den Geehrten damals. Küßwetter genoss Respekt über die Parteigrenzen hinweg als jemand, der um Ausgleich bemüht ist und Argumenten gegenüber stets aufgeschlossen war.

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Auch im kulturellen Bereich war Küßwetter äußerst aktiv, unter anderem für das Limesprojekt des Bezirks und als Vorsitzender des Trägervereins Jüdisches Museum.

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