Quer über der Fahrbahn der Bundesstraße 25 zwischen Feuchtwangen und dem Ortsteil Banzenweiler lag seit Mittwochvormittag ein Lkw-Gespann. Für die Bergung war die Strecke in beide Richtungen bis etwa 16.45 Uhr voll gesperrt.
Der Unfall ereignete sich laut Polizei am Mittwoch kurz nach 10 Uhr. Wie es vor Ort hieß, war der 42-jährige Fahrer des 40-Tonnen-Gespanns auf der B25 von Feuchtwangen in Richtung Norden unterwegs. Weil wenige hundert Meter nach der Abzweigung nach Weiler am See ein Reh auf der Straße gestanden sei, sei er erschrocken und habe versehentlich das Lenkrad verrissen, sagte der Mann, der bei dem Unfall unverletzt blieb.
In der Folge sei der Anhänger ausgebrochen, ins Schleudern geraten und gekippt. Dabei habe der Hänger das Zugfahrzeug aus der Spur gerissen, so dass dieses teils nach rechts von der Straße abkam. Weil das Gespann quer auf der Fahrbahn lag, musste die Bundesstraße in beide Richtungen komplett gesperrt werden. Mitarbeiter der Straßenmeisterei regelten den Verkehr.
Gegen 13 Uhr rückte ein Bergungsunternehmen an. Dieses stellte den gekippten Anhänger mit einem schweren Autokran wieder auf und schleppte das beschädigte Gespann ab.
Noch keine Angaben gab es zum Sachschaden. Jedoch beschränke sich dieser ausschließlich auf das Fahrzeug, meinte ein Vertreter des Transportunternehmens, der zur Unfallstelle gekommen war. Die für Österreich bestimmten Pakete, die das Gespann geladen hatte, seien unbeschädigt geblieben.