Mit Lichterketten geschmückte Traktoren haben am Montagabend für viel Aufsehen in der Ansbacher Innenstadt gesorgt. 104 bunt beleuchtete landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge waren von Lehrberg kommend auf der Bundesstraße B13 in Richtung Ansbach unterwegs.
In Ansbach bogen die Traktoren auf der Schlosskreuzung in die Promenade ab. Der Weg führte den Korso dann über die Schalkhäuser Straße auf das Messegelände, wo eine kleine Kundgebung stattfand. Die teilnehmenden Landwirte kamen, so hat es der Organisator Christian Schindler beobachtet, nicht nur aus dem Landkreis Ansbach, sondern auch aus dem Landkreis Fürth. Und auch einige Bulldogs mit Kennzeichen aus Crailsheim waren dabei.
Die Lichterfahrt war eine Demonstration für die regionale Landwirtschaft, wie Schindler erläuterte. „Wir wollen den Leuten vor Weihnachten eine Freude machen und Hoffnung verbreiten“, fasste er die Zielsetzung zusammen. Die Lichterfahrten waren in der Corona-Zeit unter dem Motto „Ein Funken Hoffnung“ begonnen worden und gehören in einigen Städten wie Neustadt/Aisch oder Bad Windsheim fest zum vorweihnachtlichen Veranstaltungsprogramm. In Ansbach, so Christian Schindler weiter, fand die Lichterfahrt zum zweiten Mal statt. Am Sonntag, 28. Dezember, wird eine weitere in Rothenburg folgen.
Bei der Kundgebung dankten der Ansbacher Oberbürgermeister Thomas Deffner, der Ansbacher Landrat Dr. Jürgen Ludwig und der Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes, Reinhold Meyer, den Organisatoren und allen Teilnehmenden für das „sehr schöne weihnachtliche Bild“, so der OB, das sie in die Ansbacher Innenstadt gezaubert hatten.
Christian Schindler, der zusammen mit Hans Stallmann die Fahrt organisiert hatte, würdigte die Firma ST Agrar und den Bayerischen Bauernverband für die Unterstützung. Ob es auch im kommenden Jahr wieder eine Lichterfahrt kurz vor dem Weihnachtfest geben wird, sei noch nicht klar, so Schindler, aber „ich gehe davon aus“.