Schnee rieselte zwar nicht, als das Christkind der Werbegemeinschaft NEA-Aktiv, Jule-Marie Wolf, den Appell für das Einschalten der Weihnachtsbeleuchtung auf dem Neustädter Marktplatz gab, aber das schmälerte die adventliche Stimmung am Freitag nicht.
Bevor der große Christbaum illuminiert war und wie die Weihnachtsbeleuchtung für Adventsstimmung sorgte, sangen die Mädchen und Jungen des Louise-Scheppler-Kindergartens Lieder und wünschten sich darin Frieden für die Kinder und die Welt. Es duftete derweil herrlich nach Kinderpunsch und Glühwein, den sich die zahlreichen Besucherinnen und Besucher ebenso wie die Wurst-Brötchen munden ließen.
Schon seit einigen Jahren wird im Beisein des NEA-Aktiv Christkindes am Freitag vor dem ersten Advent die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt offiziell eingeschaltet, die vor einiger Zeit auf LED umgerüstet wurde. Die Kosten tragen, wie Bürgermeister Klaus Meier erklärte, zu je einem Drittel die Stadt Neustadt, die Neustadtwerke und die Werbegemeinschaft.
Die Werbegemeinschaft war, wie Oliver Rögner, der kommissarische NEA-Aktiv-Vorsitzende, gegenüber der Redaktion in Erinnerung rief, vor Jahrzehnten auch aufgrund der Beleuchtung gegründet worden. An den Kosten beteiligen sich seitens der Werbegemeinschaft übrigens die privat geführten Neustädter Geschäfte und Firmen, unterstrich Elisabeth Seeg-Probst, dritte Vorsitzende der Werbegemeinschaft.
Meier dankte ihr in seiner kurzen Ansprache für ihr Engagement, Jahr für Jahr eine Jugendliche als Christkind zu gewinnen, die diese Aufgabe mit ganz viel Herzblut übernimmt. Er nutzte die Gelegenheit, Groß und Klein zum Weihnachtsmarkt einzuladen, der vom 6. bis 8. Dezember stattfindet. Eröffnet wird dieser am nächsten Freitag um 16 Uhr.
Dann hält das Christkind seinen Prolog. Das Wort ergriff Jule-Marie Wolf bereits und wies darauf hin, dass sie stellvertretend für das in Bethlehem geborene Christkind in Neustadt weilt. Die Vorfreude auf Weihnachten sei schon überall spürbar, die Stadt zum Strahlen gebracht worden, sagte sie.
Einen Besuch lohnt auch der kleine Adventsmarkt auf dem Marktplatz, der dort an den vier Adventssamstagen von 8 bis 18 Uhr für vorweihnachtliche Stimmung sorgt. Geboten werden beim „Adventszauber“ Leckereien, Geschenkideen und Dekoartikel. Aber auch an den anderen Tagen können die Kinder ihre Wunschzettel, Briefe und Karten an das Christkind in den eigens dafür platzierten weißen Briefkasten am Rathaus werfen. Name und Anschrift nicht vergessen, damit das „himmlische Kind“ und seine Helferinnen die Post auch wirklich beantworten können.