Lehrberg will sich für 2,4 Millionen Euro umgestalten | FLZ.de

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Veröffentlicht am 30.11.2024 07:00

Lehrberg will sich für 2,4 Millionen Euro umgestalten

Bei einem Ortstermin im Februar 2023 machte sich der Marktgemeinderat ein Bild von den Verhältnissen an der Lehrberger Ortsdurchfahrt. (Archivfoto: Winfried Vennemann)
Bei einem Ortstermin im Februar 2023 machte sich der Marktgemeinderat ein Bild von den Verhältnissen an der Lehrberger Ortsdurchfahrt. (Archivfoto: Winfried Vennemann)
Bei einem Ortstermin im Februar 2023 machte sich der Marktgemeinderat ein Bild von den Verhältnissen an der Lehrberger Ortsdurchfahrt. (Archivfoto: Winfried Vennemann)

Die Gemeinde Lehrberg will in den nächsten vier Jahren die Ortsdurchfahrt und das Umfeld des Rathauses mit einem Millionen-Aufwand sanieren. Dazu hat der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Jahresantrag zur Städtebauförderung verabschiedet. Rund 2,4 Millionen Euro will die Kommune bis einschließlich 2028 verbauen.

Los geht es im kommenden Jahr mit den Planungen für das Rathaus-Umfeld, was 30.000 Euro kosten soll. Im Jahr 2026 will man dann für 250.000 Euro die Fuß- und Radweg-Anbindung zum Altort herstellen. Im zweiten Bauabschnitt soll dann im Jahr 2027 für rund 403.000 Euro die Neugestaltung des eigentlichen Rathaus-Umfeldes mit einer – laut Verwaltungsvorlage – „Steigerung der Aufenthaltsqualität“ erfolgen. Vorgesehen sind Maßnahmen zum Wind- und Wetterschutz, Sitzmöglichkeiten, Fahrradabstellplätze sowie Einrichtungen für die E-Mobilität und „attraktive Freibereiche“.

1,4 Mio für die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt

Für die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt – die seit dem Bau der Umgehungsstraße vor einigen Jahren nicht mehr Teil der Bundesstraße 13 ist – sind insgesamt rund 1,4 Millionen Euro eingeplant. Hier ist zunächst ein neues Verkehrskonzept vorgesehen, das im Jahr 2026 für rund 47.000 Euro entstehen soll. Dabei geht es um die barrierefreie Umgestaltung der Gehwege in der Oberen und Unteren Hindenburgstraße sowie am Marktplatz (zum Beispiel mit Laufspuren für Rollatoren) sowie die Umgestaltung von Fahrbahn und Parkplätzen. Der eigentliche Umbau soll nach Abschluss der Studie in den Jahren 2027 und 2028 für rund 700.000 und 730.000 Euro erfolgen.

Konsens, dass ein Bedarf besteht

Es sei Konsens im Marktgemeinderat, dass ein Bedarf zur Umgestaltung besteht, sagte Bürgermeisterin Renate Hans gegenüber der FLZ. „Dabei ist die finale Entscheidung, wie zum Beispiel die Gehwege zu gestalten sind, noch nicht gefallen.“ In den vergangenen Monaten hatte es im Gemeinderat Diskussionen gegeben, ob die Gehwege alle neu gepflastert werden müssen, oder ob es reicht, das grobe Granitpflaster glatt zu schleifen.

Im Februar 2023 hatte sich der Gemeinderat bei einem Ortstermin angesehen, wie es um die Laufbreiten entlang der Ortsdurchfahrt steht. Dabei war klar geworden, dass der Raum für Fußgänger teils extrem schmal ist, und dass das kleinteilige Pflaster für Rollatoren und Kinderwagen ein Problem darstellt.

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Für die Jahre 2025 bis einschließlich 2028 sind jeweils 6000 Euro für eine „Städtebauliche Beratung“ der Gemeinde eingeplant. Dabei geht es um die Antragstellung zur Städtebauförderung, die Ermittlung der Förderhöhe und die Abnahme der Maßnahme nach Durchführung der Arbeiten.

Fünf Maßnahmen pro Jahr in der Förderung

In allen vier Jahren will man jeweils 50.000 Euro zur Förderung von privaten Maßnahmen im Sanierungsgebiet Altort bereitstellen. Die maximale Förderung soll hier 10.000 Euro betragen, sodass jährlich höchstens fünf Maßnahmen gefördert werden können.

Teil des Maßnahmenpaketes ist auch die Sanierung der Rathaus-Fassade, die im Jahr 2026 für rund 40.000 Euro erfolgen soll.


Winfried Vennemann
Winfried Vennemann
Redakteur
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