Layering und Co.: Wie Azubis das passende Outfit wählen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 31.08.2026 13:47

Layering und Co.: Wie Azubis das passende Outfit wählen

Entscheidungsaufgabe vor Jobantritt: Ein Outfit für den ersten Ausbildungstag zu wählen, ist nicht immer ganz leicht. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Entscheidungsaufgabe vor Jobantritt: Ein Outfit für den ersten Ausbildungstag zu wählen, ist nicht immer ganz leicht. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Entscheidungsaufgabe vor Jobantritt: Ein Outfit für den ersten Ausbildungstag zu wählen, ist nicht immer ganz leicht. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

Was ziehe ich eigentlich an, am allerersten Tag im Unternehmen? Eine Frage, die sich wohl viele künftige Auszubildende kurz vor Ausbildungsstart stellen. Ein Tipp, damit man sich am Schluss nicht over- oder underdressed und unwohl fühlt: Gleich im Vorstellungsgespräch fragen, welche Kleidung von Azubis erwartet wird - oder zumindest vor Ort darauf achten, wie die Outfitordnung im Unternehmen aussieht.

Aufschluss können auch die Firmenwebsite oder ein gesonderter Besuch im Ausbildungsbetrieb geben, rät die Stilberaterin Dunja Heß. Oder man wirft einen Blick auf den ein oder andere Social-Media-Post des Unternehmens: Anhand der geteilten Fotos kann man sich womöglich ein Bild über den Style der dort gezeigten Kolleginnen und Kollegen machen. 

Layering: Einfach etwas ausziehen

Das alles hilft nicht weiter? Dann lässt sich ganz generell sagen: „Vom Gefühl her ist das Outfit nicht mehr der lockere Tag in der Schule“, so Dunja Heß. Damit wäre man in den meisten Firmen doch eher underdressed. Aber man muss sich in der Regel auch nicht am Dresscode einer Hochzeit oder der eigenen Konfirmation orientieren. „Es ist eher der festliche 80. Geburtstag deines Opas, für den du deine guten Sachen trägst“, so Heß, die „Corporate Dresscode“-Beratung anbietet und entsprechende Konzepte mit Unternehmen entwickelt. 

Ihr Tipp, der nicht nur bei wechselhaftem Wetter, sondern auch bei Jobanlässen gut funktioniert: „einen Zwischenweg“ wählen und ein wenig Layering betreiben. Statt Anzug und Hemd trägt man also etwa eine Jeans zum Hemd oder zur Bluse - und einen Blazer darüber. „Sollte es zu schick sein, kann man den Blazer immer noch ausziehen“, so Heß.

Schlappen und Flipflops bleiben daheim

Gut zu wissen für alle, denen ein klassischer Büro-Look ein Graus ist: „Es muss nicht immer zurückhaltend oder neutral sein“, so Heß. Gerade wenn man neu im Unternehmen ist, kann es ihr zufolge für den eigenen Wiedererkennungswert sogar sinnvoll sein, den persönlichen Stil in die Garderobe einfließen zu lassen. Ein paar Dinge sollten Auszubildende im Ausbildungsalltag aber dennoch im Kleidungsschrank lassen: bauchfreie Tops, zerrissene Hosen, Jogginghosen, Flipflops oder Schlappen. Und auch abgenutzte Kleidung oder Schuhe bleiben Heß zufolge besser daheim. 

Es gibt einfach gar nichts Passendes im eigenen Kleiderschrank? Wenige Basics wie etwa zwei Hemden für die ersten Tage anzuschaffen, kann nicht schaden. Aber: „Kauft nicht gleich alles neu“, rät Heß. Denn wer mit der Shoppingtour oder der Großbestellung ein bisschen wartet, hat bald bessere Einblicke in den Ausbildungsalltag und kann nach und nach entscheiden, welche Stücke wirklich fehlen.

© dpa-infocom, dpa:260831-930-609612/1


Von dpa
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