Landkreis Ansbach: Überschwemmungen und Brände nach Unwetter | FLZ.de

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Veröffentlicht am 01.07.2025 19:05, aktualisiert am 02.07.2025 11:21

Landkreis Ansbach: Überschwemmungen und Brände nach Unwetter

In Burk wurde die Feuerwehr zu einem brennenden Dachstuhl gerufen. (Foto: Johannes Flierl)
In Burk wurde die Feuerwehr zu einem brennenden Dachstuhl gerufen. (Foto: Johannes Flierl)
In Burk wurde die Feuerwehr zu einem brennenden Dachstuhl gerufen. (Foto: Johannes Flierl)

Auf die Hitze folgten am Dienstagabend Unwetter. Diese fielen zwar kurz, dafür aber vielerorts heftig aus - vor allem in der Region Dentlein und Burk (Landkreis Ansbach). Hier mussten mehrere vollgelaufene Keller leergepumpt und umgestürzte Bäume beseitigt werden.

Die Feuerwehrleute wurden kurz nach dem Unwetter außerdem zu einem brennenden Dachstuhl in Burk gerufen, den sie zügig unter Kontrolle bringen konnten. Nach den Angaben der Polizei schlug gegen 18.30 Uhr ein Blitz in ein Wohnhaus an der Großohrenbronner Straße ein. Dank des raschen Eingreifens der Feuerwehr beschränkten sich die Schäden auf mehrere Holzbalken. Ein Übergreifen der Flammen auf den gesamten Dachstuhl wurde verhindert. Der Schaden an der Dacheindeckung und am Gebälk wird auf etwa 2000 Euro geschätzt. Es kamen keine Personen zu Schaden.

Auch in Feuchtwangen kam es in einem Dachstuhl zu einem geschlossenen Brand, zu dem die Feuerwehr kurz nach 18.30 Uhr alarmiert wurde. In der Dresdener Straße berichteten Anwohner, dass sie einen Blitzeinschlag vernommen haben und danach Rauch aus dem Dach eines Reihenhauses aufstieg.

Glut löste neues Feuer aus

Die Wehren aus Feuchtwangen und Umgebung bekämpften die Glut und verschlossen das Dach wieder. Gegen 1.30 Uhr war dann ein Knistern aus dem betroffenen Dachstuhl zu hören. Dieser fing Feuer, sodass die Wehren erneut ausrücken mussten.

Im Dachstuhl wurden auch am Mittwochmittag noch sehr hohe Temperaturen gemessen. An manchen Stellen fand sich immer noch Glut in der Dämmung. Es wird deshalb laut Polizei geprüft, ob die gesamten Dämmplatten abgetragen werden müssen. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von rund 300.000 Euro.

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In Burk drohte außerdem ein Weiher überzulaufen. Das sei nicht das erste Mal, dass dies passiert, war von Anwohnern vor Ort zu erfahren. Weil die Burker Feuerwehrleute an mehreren Einsatzstellen gleichzeitig benötigt wurden, erhielten sie Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen aus den umliegenden Orten.

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