Zum 24. Mal fand am Wochenende der Kunsthandwerkermarkt im alten Schulgarten in Großbreitenbronn statt. Der Verein Handwerkskunst im alten Schulgarten hatte den Markt organisiert. Dank des hervorragenden Wetters, so die Initiatorin Gertrud Norys, waren rund 5000 Besucher an den beiden Markttagen in den Merkendorfer Stadtteil gekommen.
66 Kunsthandwerker boten ihre Produkte zum Verkauf an. Das Gelände zwischen dem alten Schulhaus und dem Feuerwehr-Gerätehaus hatte sich in einen großen Marktplatz verwandelt. Die Handwerkskunst im alten Schulgarten in Großbreitenbronn fand zum ersten Mal im Mai 2000 statt. Initiiert wurde dieser Markt von den drei ortsansässigen Kunsthandwerkerinnen Sieglinde Engerer, Gertrud Norys und Monika Hillebrand.
Anfangs machten sie die Veranstaltung zunächst sowohl finanziell als auch organisatorisch durch ihr privates Engagement möglich. 2002 erfolgte dann die Gründung des gemeinnützigen Vereins „Handwerkskunst im alten Schulgarten“, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Künstlern, Handwerkern sowie Kunsthandwerkern ein Forum und eine Bühne für ihr Können zu bieten.
Bis 2019 wurden am ersten Mai-Wochenende ein Kunsthandwerkermarkt und am zweiten Adventswochenende ein vorweihnachtlicher Markt organisiert. Während der Corona-Pandemie wurde zwei Jahre ausgesetzt, und aufgrund personeller Engpässe wurde der Markt in der Adventszeit nicht wiederbelebt. Anders der Markt Anfang Mai: Gertrud Norys berichtete, dass der Kunsthandwerkermarkt normalerweise am ersten Mai-Wochenende angeboten wird. Wegen der Großbreitenbronner Kirchweih, die immer am zweiten Wochenende nach Ostern stattfindet, hat sich der Kunsthandwerkermarkt heuer um eine Woche verschoben.
Wichtig ist den Organisatoren, hochwertige Handwerkskunst anzubieten, und dies sei auch heuer wieder gelungen, so Norys. So gut wie alle Aussteller seien Profis und lebten von ihrer Handwerkskunst. Die Materialpalette reichte von Glas, Ton, Holz über Metall, Papier, Gold und Textil. Im Angebot waren aber auch Gewürze und viele duftende Essenzen.