Kultur im kleinen Dorf: Das anspruchsvolle Programm der Scheune in Unterlaimbach | FLZ.de

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Veröffentlicht am 01.09.2025 08:19

Kultur im kleinen Dorf: Das anspruchsvolle Programm der Scheune in Unterlaimbach

„Bevor der Storch kommt – Kabarett im Bett” ist der Titel des aktuellen Programms von Silvia Ferstl und Christoph Ackermann. Am Sonntag, 19. Oktober, sind die beiden in der Scheune der McNeills in Unterlaimbach zu sehen. (Foto: Markus Keck)
„Bevor der Storch kommt – Kabarett im Bett” ist der Titel des aktuellen Programms von Silvia Ferstl und Christoph Ackermann. Am Sonntag, 19. Oktober, sind die beiden in der Scheune der McNeills in Unterlaimbach zu sehen. (Foto: Markus Keck)
„Bevor der Storch kommt – Kabarett im Bett” ist der Titel des aktuellen Programms von Silvia Ferstl und Christoph Ackermann. Am Sonntag, 19. Oktober, sind die beiden in der Scheune der McNeills in Unterlaimbach zu sehen. (Foto: Markus Keck)

Die McNeills in Unterlaimbach sind nicht nur selbst in verschiedenen Genres kulturell aktiv. Mit ihrer einladend gestalteten Scheune bieten sie auch anderen Künstlern ein Forum und dem Publikum die Möglichkeit, Kultur in einem kleinen Dorf zu erleben.

Brigitte und Killen McNeill sind stolz auf das „anspruchsvolle Programm”, das sie für die zweite Jahreshälfte zusammengestellt haben. Am Donnerstag, 2. Oktober, ist so der 100. Geburtstag von Hildegard Knef der Anlass für das Programm „So oder so” von Beate Roux und Rebekka Herl.

Es handelt sich um eine Produktion des Fränkischen Theatersommers, bei der laut Ankündigung das Publikum auf anrührende Weise in die Höhen und Tiefen der Karriere der Hildegard Knef mitgenommen wird. Von der Berliner Göre mausert sie sich zum Theater-, Film- und schließlich zum Chanson-Star. Das Programm biete einen Blick hinter die Kulissen des Showgeschäfts und enthalte viel Zeitgeschichte. „Das Leben hat Hildegard Knef oft genug aus dem Sattel geworfen. Trotzdem bleibt es für sie der ,geschenkte Gaul'.” Beginn ist um 19.30 Uhr.

Kabarett im Bett

Silvia Ferstl und Christoph Ackermann widmen sich am Sonntag, 19. Oktober, um 18 Uhr einem speziellen Lebensraum: dem Bett. „Bevor der Storch kommt – Kabarett im Bett” ist der Titel, in dem Fragen wie „Wo und wie?”, „Wer mit Wem?”, „Wie oft und wie lang?” endlich einmal erschöpfend behandelt werden. Im 21. Jahrhundert spiele sich im Bett schließlich der größte Teil des Lebens ab, so der Pressetext.

Auf der Matratze wird telefoniert, geschlemmt, Netflix geschaut und Politik gemacht. Da werden Kissen geschlachtet und per Homeoffice Bilanzen gemacht, Allianzen geschmiedet, Finanzen aufgebessert. Es wird mit Rosen bedeckt, mit Näglein besteckt … oder doch lieber mit Wäschezwickern und in Leder? Das Scheunenpublikum schlüpft mit seinen alten Bekannten Silvia Ferstl und Christoph Ackermann unter die Decke. Versprochen wird „ein Abend voller Träume, Sehnsüchte, Musik und unerhörten Informationen über den wichtigsten Ort im Leben”.

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Schnell sein muss man, um für das Konzert von Wolfgang Buck noch eine Karte zu ergattern. Am Freitag, 7. November, um 19.30 Uhr ist er mit seinem Programm „Is letzte Hemmerd” zu hören. Es gibt nur noch wenige Plätze. Für diesen Abend stellt er ein spezielles Programm zum Thema „Tod, Sterben und Vergänglichkeit“ zusammen.

Lieder zum Lachen und zum „Greina“

Wer denkt, dass das ein besonders trübsinniges Konzert werden könnte, hat sich getäuscht. Songs über das Leben und den Tod werden ebenso dargeboten wie Lieder zum Lachen und zum „Greina“, voller Galgenhumor, Selbstironie, Menschenliebe und fränkischen Sprachwitz – eine Mixtur aus Grobheit und Einfühlsamkeit, kurz: Es soll ein lustiger und tiefsinniger Abend werden.

Am Samstag, 29. November, um 19.30 Uhr spielt Peter Pruchniewitz ein Solostück von Steffen Kopetzky. Der Titel: „Zuverlässiger Bericht über die Schlaflosigkeit”. Pruchniewitz ist dem hiesigen Publikum durch seine Engagements beim Freilandtheater in Bad Windsheim bekannt.

Noch besser bekannt dürften den Besucherinnen und Besucher allerdings die Protagonisten von „Nauswärts” sein, die am Samstag, 6. Dezember, um 19.30 Uhr den Abschluss bilden: Das Ensemble, bei dem auch das Gastgeber-Paar mitwirkt, spielt Weltmusik mit fränkischer Seele, dieses Mal auch mit einigen irisch-englischen Weihnachtsliedern.

Reservierungen per E-Mail an: killen.mcneill@t-online.de


Von ug
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