Küken-Glück im Ansbacher Hofgarten: Putziger Nachwuchs bei den Laufenten | FLZ.de

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Veröffentlicht am 06.08.2024 09:52

Küken-Glück im Ansbacher Hofgarten: Putziger Nachwuchs bei den Laufenten

Die indischen Laufenten Carl Wilhelm Friedrich (M), seine Partnerin Friederike Louise (l) und deren Sohn Carl Friedrich August - benannt nach dem vorletzten Ansbacher Markgrafen und dessen Familie - sind im Ansbacher Hofgarten auf Schneckenjagd. (Foto: Daniel Karmann/dpa)
Die indischen Laufenten Carl Wilhelm Friedrich (M), seine Partnerin Friederike Louise (l) und deren Sohn Carl Friedrich August - benannt nach dem vorletzten Ansbacher Markgrafen und dessen Familie - sind im Ansbacher Hofgarten auf Schneckenjagd. (Foto: Daniel Karmann/dpa)
Die indischen Laufenten Carl Wilhelm Friedrich (M), seine Partnerin Friederike Louise (l) und deren Sohn Carl Friedrich August - benannt nach dem vorletzten Ansbacher Markgrafen und dessen Familie - sind im Ansbacher Hofgarten auf Schneckenjagd. (Foto: Daniel Karmann/dpa)

Es gibt Zuwachs bei den Laufenten im Hofgarten Ansbach. Dies berichtet die Bayerische Schlösserverwaltung erfreut. Die Laufenten spielen im Fuchsgarten und im Parterre seit 2022 eine wichtige Rolle. Vier erwachsene Tiere und in Kürze auch vier Entchen nehmen sie auf dem Gelände wahr.

Dank ihrer fleißigen Arbeit tragen die Tiere dazu bei, Schädlinge natürlich zu bekämpfen. So teilt es jetzt die Verwaltung mit. Damit unterstützten sie die nachhaltige Pflege der Gartenanlage. „Insbesondere dezimieren die Laufenten die große Zahl an Schnecken im Garten.“ Dies sei besonders wichtig, damit die Gemüse-, Kräuter- und Blühpflanzen gut anwachsen können.

Mit Appetit auf die gefräßigen Raupen

Wegen des Engagements der Enten könnten die Gärtnerinnen und Gärtner auf chemische Mittel verzichten und damit die Umwelt schonen. „Auch die kleinen Einfassungshecken aus Buchsbaum im Fuchsgarten sind dank der Laufenten besser geschützt.“

Die Tiere verzehrten die Raupen des Buchsbaumzünslers, die sonst in drei bis vier Generationen pro Jahr die Buchsbäume kahlfressen würden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schloss- und Gartenverwaltung Ansbach seien begeistert, dass man diese umweltfreundliche Methode, Schädlinge zu bekämpfen, so wirksam und erfolgreich einsetzen könne.

„Da die Laufenten im Hofgarten genügend Platz haben, um Pflanzen wie Wasserlinsen oder Löwenzahn sowie Insekten, Würmer und Kaulquappen zu finden, interessieren sie sich nicht für Gemüse, Kräuter und Blumen.“ Zudem erhielten sie eine Getreidemischung für Wassergeflügel und Mehlwürmer – um sie nach getaner Arbeit zu belohnen.

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Die herrschaftlichen Namen der Älteren

Durch den Nachwuchs rückten nun bald acht Enten – und zwar eben vier erwachsene Tiere und vier Entchen – Schädlingen zu Leibe. Die Eltern- und Großelterntiere tragen gemäß den Worten der Schlösserverwaltung herrschaftliche Namen wie Carl Friedrich August oder Friederike Luise.

Die Namen des Nachwuchses stünden erst in ein paar Wochen fest, wenn es möglich sei, das Geschlecht der Entchen im Alter von drei bis sechs Monaten zu bestimmen. Besucherinnen und Besucher können die erwachsenen Laufenten zwischen März und November jeweils montags bis freitags in der Zeit von 7.30 bis 12.30 Uhr im Fuchsgarten bei ihrer Arbeit sehen, wie die Schlösserverwaltung informiert.

Der Nachwuchs allerdings brauche im Moment noch etwas Ruhe mit seiner Mutter. Die Jungtiere stießen dann voraussichtlich im September dazu. Egal ob klein oder groß: Füttern dürfen Gäste die Enten im Hofgarten nicht.

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