Mit einem Umzug mit rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und der Aufrichtung des Kirchweihbaumes vor dem Rathaus begann am Freitagabend die heiße Phase der Heilsbronner Kirchweih. Der Festzug bewegte sich von der Kreuzung Fürther Straße/Industriestraße zum unteren Tor und endete am Rathaus.
Dort stellten die Klästerer Kerwabuum und -madli den 25 Meter hohen Baum, der aus dem Stadtwald stammt, auf. Das Kommando beim Aufstellen hatte Niclas Drechsler übernommen. Heuer, so berichtete auch der Vorsitzende der Klästerer Kerwabuum, Jens Dommel, waren 13 aktive Buam dabei. Unterstützt wurden sie von zahlreichen passiven Mitgliedern und ehemaligen Kerwabuum. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Heilsbronner Musikanten.
Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer freute sich sehr, wie er sagte, über die große Beteiligung an dem Festzug. Auf dem Marktplatz hatte Schausteller Curt Eschenbacher ein ganz neues Fahrtgeschäft mit dem Namen „RockQ“ aufgestellt. Der Kulturverein Heilsbronn hatte auf dem Platz vor dem Konventsaal ein Festzelt mit Platz für rund 180 Besucherinnen und Besucher aufgebaut.
Der dritte Bürgermeister Sebastian Buhl berichtete, dass der Kulturverein ein Angebot für die Generation Ü40 machen wollte. Die Jüngeren gehen gerne in den Klosterstodl der Kerwabuum, aber für die Älteren sei wenig geboten gewesen. Diese Lücke hat der Kulturverein heuer geschlossen und mit den „Rolling Beavers“ und der Hausmacher Band ein Musikangebot gemacht, das die mittlere Generation anspricht.
Der Erfolg, so Buhl, sei sehr groß gewesen und das Zelt an den Abend sehr gut frequentiert. Im Klosterstodl hat der Ruhestandspfarrer Klaus Buhl am Sonntagvormittag einen Kirchweihgottesdienst gehalten. Die Heilsbronner Kirchweih sei, so Bürgermeister Pfeiffer, das gemeinsame Pflegen von Tradition, Gemeinschaft und Lebensfreude. Am Kirchweihsonntag hatten auch die Geschäfte in Heilsbronn geöffnet.