Eine Faschingshochburg war Ansbach noch nie. Aber wenn es mit dem Altweiberfasching in die heiße Phase geht, drehen die Narren auch hier auf – wenn auch vor allen Dingen die kleinen.
Das Brücken-Center wird am Samstag, 14. Februar, zur karnevalistischen Showbühne. Ab 13 Uhr sorgen Tanzgruppen für beste Unterhaltung. Die Gardetanz-Gruppen des TSV Obernzenn starten um 13 Uhr mit dem närrischen Auftakt, bevor die Faschingsgesellschaft Prunklosia Schwarz-Weiß aus Emskirchen um 15 Uhr ihr Können zeigt. Den Abschluss bilden die K.G. Minnesänger aus Wolframs-Eschenbach.
Am Faschingsdienstag, 17. Februar, lädt die Tanzschule Springer von 15 bis 17 Uhr zum fröhlichen Kinderfasching im Shopping-Center ein – mit jeder Menge Musik, Tanz und bester Stimmung sowie einer Krapfen-Polonaise. Am Rosenmontag und Faschingsdienstag, 16. und 17. Februar, haben die Geschäfte wie gewohnt geöffnet, informiert das Brücken-Center.
Die Stadt Ansbach – genauer das Amt für Familie und Jugend – veranstaltet am Rosenmontag, 16. Februar, die Kinderfaschings-Party im Onoldiasaal. Doch bevor dort gefeiert wird, steht natürlich noch der Faschingsumzug auf dem Programm.
Treffpunkt hierfür ist um 14.10 Uhr auf dem Martin-Luther-Platz. Begleitet von der Trommelgruppe „Marching Drums“ macht sich der Gaudiwurm dann um 14.30 Uhr auf den Weg. Es geht einmal quer durch die Altstadt zum Onoldiasaal.
Um 15 Uhr startet dort die Faschingsparty. Der Eintritt ist frei. Die Gäste erwarten unter anderem „Tim Mohr“ (Musik fürs Kinderohr), ein Kurzauftritt der Jugendgarde des TSV Obernzenn, magische Unterhaltung mit Zauberer Magichris sowie Tänze mit „Movement Revolution“. Bei der Maskenprämierung um 17.30 Uhr gibt es Preise für die besten Kostümierungen. Die Veranstaltung endet um 18 Uhr.
Vor Beginn des Umzugs findet zudem eine kurze Andacht in der Gumbertuskirche statt. Im vergangenen Jahr hatte die Stadt den Umzug abgesagt. Kurz zuvor hatte es einen Anschlag auf eine Demonstration in München gegeben. Wegen der „abstrakt hohen Gefährdungslage” wollte Oberbürgermeister Thomas Deffner damals kein unnötiges Risiko eingehen.