Kellerraum gerät in Brand: Feuerwehr in Uffenheim dringt unter Atemschutz vor | FLZ.de

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Veröffentlicht am 28.01.2026 11:14, aktualisiert am 29.01.2026 10:05

Kellerraum gerät in Brand: Feuerwehr in Uffenheim dringt unter Atemschutz vor

Ein Kellerbrand beschäftigte am Mittwoch rund zwei Dutzend Feuerwehrleute in Uffenheim. (Foto: Feuerwehr Uffenheim)
Ein Kellerbrand beschäftigte am Mittwoch rund zwei Dutzend Feuerwehrleute in Uffenheim. (Foto: Feuerwehr Uffenheim)
Ein Kellerbrand beschäftigte am Mittwoch rund zwei Dutzend Feuerwehrleute in Uffenheim. (Foto: Feuerwehr Uffenheim)

In Uffenheim hat ein Kurzschluss am Mittwochmorgen zu einem Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses geführt. Mehrere Menschen mussten vorsorglich zur Abklärung ins Krankenhaus gebracht werden.

Das Feuer war gegen 8 Uhr im Untergeschoss eines Mehrparteienhauses in der Friedrich-Wencker-Straße ausgebrochen, teilt Kreisfeuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen mit. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Uffenheim anrückten, quoll bereits Rauch aus dem Keller.

Ein 82-jähriger Bewohner hatte zunächst eine ausgelöste Sicherung in seinem Haus festgestellt, heißt es. Diese legte er wieder ein, doch kurz darauf bemerkte er dann die Rauchentwicklung im Keller.

Unter Atemschutz drang ein Löschtrupp zu einem Raum vor, der als Wohnraum ausgebaut war. Dort war ein Schwelbrand in einem Bett ausgebrochen.

Defekt im Stromkreislauf als wahrscheinliche Ursache

Ein weiterer Trupp begab sich in den dicht verrauchten Räumlichkeiten ebenfalls unter Atemschutz auf die Suche nach Personen. Insgesamt drei Menschen wurden von der Feuerwehr betreut, bis der Rettungsdienst ankam.

Derweil löschten die Einsatzkräfte das Feuer. Laut Angaben der Polizei am Donnerstagmorgen war eine Matratze, die gekokelt hatte, die Ursache für die Rauchentwicklung. Vor Ort hieß es, dass ein technischer Defekt im Stromkreislauf und daraus resultierender Funkenflug dazu geführt hatten. Den Schaden schätzen die Beamten auf etwa 500 Euro.

Die Feuerwehr räumte das Brandgut aus dem Keller und belüftete das Gebäude. Insgesamt waren neben Polizei und Rettungsdienst 23 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort.


Johannes Hirschlach
Johannes Hirschlach
Redakteur für Digitales
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