Justus Ott aus Ansbach zielt bei der EM knapp am Finale vorbei | FLZ.de

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Veröffentlicht am 26.02.2024 16:00

Justus Ott aus Ansbach zielt bei der EM knapp am Finale vorbei

Ein solides Resultat erzielte Justus Ott, hier bei einem Ligawettkampf, in Ungarn. (Foto: Alexander Keck)
Ein solides Resultat erzielte Justus Ott, hier bei einem Ligawettkampf, in Ungarn. (Foto: Alexander Keck)
Ein solides Resultat erzielte Justus Ott, hier bei einem Ligawettkampf, in Ungarn. (Foto: Alexander Keck)

Bei der Luftgewehr-Europameisterschaft in Ungarn hat der Ansbacher Justus Ott das Finale im Einzelwettbewerb der Junioren nur knapp verpasst.

Der 20-Jährige erzielte mit dem Luftgewehr 624,2 Ringe und belegte damit Platz elf in der Qualifikation unter 51 Startern. Für den Einzug ins Finale von Györ waren 625,7 Ringe nötig.

624 Ringe sind ein solides und keineswegs enttäuschendes Resultat. Bei der EM vor einem Jahr in Tallinn erzielte Ott 621,1 Ringe, bei einer Nachwuchs-Weltmeisterschaft zuvor war er unter der Grenze von 620 Ringen geblieben. Der Aufwärtstrend bei den Ergebnissen ist also unverkennbar. Doch die Hoffnungen, diesmal auch in den Kampf um die Medaillen eingreifen zu können, erfüllten sich nicht.

Der Bundesligaschütze des SV Petersaurach schoss relativ konstant (Einzelserien 104,2, 103,4, 104,1, 105,0, 104,2, 103,3) und war der zweitbeste Deutsche nach Nils Palberg (626,1/Holzwickede), der im Finale Fünfter wurde, und vor Florian Beer (620,0/Mähring).

Viermal stand beim Ansbacher eine Neun vor dem Treffer. Bitter: Ausgerechnet der letzte Schuss war nur eine 9,5. Eine hohe Zehn hätte Ott noch unter die Top Ten befördert. Bei der EM stehen für ihn noch zwei weitere Wettkämpfe an. Gemeinsam mit Nele Stark (Güglingen) tritt er mit Mixed an, außerdem mit den Teamkollegen im Mannschaftswettbewerb.

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Mädchen-Team gewinnt Bronze

Theresa Schnell aus Thalmässing kam bei den Juniorinnen mit 623,8 Ringen auf den 23. Platz. Für die Zweitligaschützin des SV Ickelheim begann der Wettkampf ausgezeichnet mit 105,1 Ringen aus den ersten zehn Schuss (Serie). Dieses Niveau konnte die 16-Jährige bei ihrem Debüt auf internationaler Ebene aber nicht halten (102,1, 104,0, 103,4, 103,7, 105,5). Bei den Mädchen lag der Finaleingang bei 625,6 Ringen. Zu viel auch für Katrin Grabowski (625,2/Lahnau-Waldgirmes) und Nele Stark (624,5). In der Mannschaftswertung ergab das für das DSB-Trio Bronze hinter Serbien und Norwegen.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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