Josef Pelczer wird Trainer beim Bezirksligisten Fortuna Neuses | FLZ.de

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Josef Pelczer wird Trainer beim Bezirksligisten Fortuna Neuses

Weist künftig der Fortuna den Weg in der Bezirksliga: Josef Pelczer, hier noch als Trainer des SC Aufkirchen. (Foto: Martin Rügner)
Weist künftig der Fortuna den Weg in der Bezirksliga: Josef Pelczer, hier noch als Trainer des SC Aufkirchen. (Foto: Martin Rügner)
Weist künftig der Fortuna den Weg in der Bezirksliga: Josef Pelczer, hier noch als Trainer des SC Aufkirchen. (Foto: Martin Rügner)

Am Vatertag ist Josef Pelczer mit einer Clique auf Fahrrädern unterwegs. Genussradeln in eher gemächlichem Tempo ist angesagt. Bei einer anderen sportlichen Betätigung dürfte der Stresslevel demnächst wieder etwas ansteigen. Der 53-Jährige übernimmt zur neuen Saison das Traineramt beim Fußball-Bezirksligisten Fortuna Neuses.

Pelczer, der in Birkach bei Herrieden wohnt und stellvertretender Schulleiter am Reichsstadt-Gymnasium in Rothenburg ist, trainierte im Herrenbereich zuletzt den SC Aufkirchen. Der Aufstieg in die Landesliga mit den Hesselbergern ist der größte Erfolg seiner Trainerkarriere. Nach dem Abstieg in die Bezirksliga trat er im September 2019 dort zurück. Zuvor hatte Pelczer den SV Arberg, TSV Crailsheim und SV Mosbach trainiert. Außerdem war er immer mal wieder bei Nachwuchsteams tätig.

Neuses schafft beeindruckende Erfolge aus eigener Kraft

Bei einem Biergartenstopp während der Radtour erklärt Pelczer am Telefon seine Motivation für das „Alterswerk“ als Trainer bei „einem gut geführten Dorfverein, der in den vergangenen Jahren hauptsächlich aus eigener Kraft beeindruckende Erfolge feiern konnte“.

An die will er nun als Nachfolger von Spielertrainer Steffen Engelhardt anknüpfen. „Es dürfte schwierig werden, die Leistung aus der Vorsaison zu bestätigen“, so Pelczer. Neuses schloss die Spielzeit mit 40 Punkten auf Rang elf ab. Der neue Trainer rechnet damit, dass die Liga durch umgruppierte Teams aus dem Norden stärker wird.

Er schaut regelmäßig Spiele seiner Ex-Vereine

Auch wenn Pelczer ein paar Jahre nicht mehr als Trainer eines Männerteams aktiv war, heißt das nicht, dass er das Geschehen aus den Augen verloren hätte: „Ich schaue mir regelmäßig Spiele an, vor allem von meinen ehemaligen Vereinen“.

„Er kennt den regionalen Amateurfußball aus seinen bisherigen Tätigkeiten sehr gut“, so Fortuna-Spielleiter Rainer Wölzlein, „wir freuen uns sehr, dass wir mit Josef Pelczer einen erfahrenen Trainer für uns gewinnen konnten.“


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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