Auf 27.0.1 kommt 27.2 und das bringt für User von iPhones, iPads und Macs ein paar Änderungen - aber auch praktische neue Funktionen.
Dazu zählen etwa vorgeschlagene KI-Aktionen in iMessage und der Mail-App sowie der Pencil-Support beim iPhone Duo. Die Fotos-App erhält ein Upgrade für geteilte Fotoalben. iOS unterstützt nun das digitale Wasserzeichen SynthID für die Kennzeichnung von mit KI erstellten oder bearbeiteten Bildern.
In der Podcast-App werden neue und angefangene Episoden abonnierter Podcasts jetzt einzeln gelistet - deutlich übersichtlicher als bisher. Nutzer von Apple Music werden sich über ein schlichtes schwarz-weißes Logo des Streamingdienstes wundern.
Auch neu: Die Nachfrage, ob User erweitertes Tracking von Apps erlauben wollen, wurde entschärft. Auch wenn die Funktion zum Blockieren von Nutzerverfolgung jenseits der eigenen App bestehen bleibt: Es ist nun nicht mehr von Tracking die Rede, die Rubrik in den Datenschutz-Einstellungen wurde in „Unternehmensübergreifende Datenkombination“ umbenannt. Das in orangener Warnfarbe gehaltene Symbol wurde in ein neutrales Blau umgefärbt.
Anbieter können jetzt bei der Abfrage zur Datenerhebung mehr Informationen als bisher einblenden, etwa zu den Gründen. Außerdem dürfen sie nun alle zwölf Monate erneut nach der Zustimmung zur Datensammlung fragen. Hintergrund ist ein Wettbewerbsverfahren des Bundeskartellamtes.
Falls das Update nicht automatisch angeboten wird, können Nutzer es bei ihren Geräten in den Einstellungen bzw. Systemeinstellungen anstoßen: Dort klicken sie auf „Allgemein“ und anschließend „Softwareupdate“. Weil es auch eine ganze Liste an Sicherheitsverbesserungen gibt, sollte das Update schnell installiert werden.
Neben iOS werden auch watchOS, tvOS und die Homepods auf den neuesten Stand gebracht. Apples Musikboxen erhalten mit Version 27.2 auch neue Lichteffekte.
Eine weitere Neuerung: Laut Apple unterstützt der hauseigene KI-Sprachassistent Siri AI mit dem Softwareupdate neben Englisch nun auch Französisch, Japanisch, Koreanisch, Spanisch und Portugiesisch - allerdings weiterhin nicht Deutsch.
Weiter keine Neuigkeiten gibt es zu Siri AI auf iPhone und iPad in der EU: Hintergrund sind laut Apple strenge Regularien in der Europäischen Union im Zuge des Digital Markets Act. Hier konnten sich das Unternehmen und die EU-Kommission noch nicht einigen.
© dpa-infocom, dpa:261027-930-899056/1