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In Uffenheim: Wichtiger Baustein der Gesundheitsregion

Chefarzt Dr. Heinz-Josef Beine begrüßte die Gäste des Symposiums zum zehnjährigen Bestehen der Heiligenfeld-Klinik in Uffenheim. (Foto: Thomas Schaller)
Chefarzt Dr. Heinz-Josef Beine begrüßte die Gäste des Symposiums zum zehnjährigen Bestehen der Heiligenfeld-Klinik in Uffenheim. (Foto: Thomas Schaller)
Chefarzt Dr. Heinz-Josef Beine begrüßte die Gäste des Symposiums zum zehnjährigen Bestehen der Heiligenfeld-Klinik in Uffenheim. (Foto: Thomas Schaller)

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) hat bei einem Besuch der Heiligenfeld-Klinik in Uffenheim die Bedeutung von Fachkliniken in der psychosomatischen Versorgung unterstrichen.

Anlass für den Besuch der Ministerin war ein Symposium zum zehnjährigen Bestehen der Klinik. Die Heiligenfeld-Klinik Uffenheim ist ein Fachkrankenhaus für psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Neben der Behandlung von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen wie Depressionen oder Burnout im Rahmen einer stationären Therapie gibt es auch eine Kriseninterventionsgruppe für Patientinnen und Patienten aus der Region.

Dr. Heinz-Josef Beine, Chefarzt der Klinik, betonte in seiner Begrüßung den ganzheitlichen Therapieansatz, der in den Heiligenfeld-Kliniken verfolgt werde.

Entscheidungen sind notwendig

„Wir brauchen eine Reform und wir müssen unangenehme Entscheidungen treffen“, erklärte Gesundheitsministerin Judith Gerlach zur derzeitigen Lage der Krankenhäuser allgemein. Als Probleme benannte sie den Fachkräftemangel, den daraus resultierenden Pflegenotstand, die Krankenhausfinanzierung und die Gewährleistung der Versorgung auch in der Fläche.

Angesichts steigender Zahlen bei psychischen Erkrankungen spielen nach ihren Worten die Fachkliniken eine wichtige Rolle. Wichtig sei es, auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten im Rahmen einer interdisziplinären und personenzentrierten Behandlung einzugehen. Sie versicherte, dass die Staatsregierung auf den Bedarf reagieren und gewachsene Strukturen bewahren werde. Eine ausgezeichnete und flächendeckende Versorgung sei „kein Luxus, sondern Daseinsvorsorge“.

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Ort der Heilung

„Als bedeutenden Ort der Heilung“ mit einem besonderen Flair bezeichnete Landrat Dr. Christian von Dobschütz (CSU) die Heiligenfeld-Klinik Uffenheim. Sie unterstütze Menschen dabei, die eigene Balance wiederzufinden. Der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim habe sich auf den Weg gemacht, eine Gesundheitsregion zu werden. Die Uffenheimer Klinik sei dabei ein wichtiger Baustein.

Zusammenarbeit mit der Stadt läuft gut

Auch der Uffenheimer Bürgermeister Wolfgang Lampe (SPD) lobte die Arbeit in dem früheren Kreiskrankenhaus. Er sprach das entstehende Ärztezentrum in Uffenheim an und dankte der Heiligenfeld-Klinik, dass sie in der Übergangszeit Räume für die ambulante Versorgung der Bevölkerung durch Hausärzte zur Verfügung stellt. Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Klinik sei „hervorragend“.

Knapp tausend Mitarbeitende

Im weiteren Verlauf des Symposiums sprach Prof. Dr. Thomas Loew, Facharzt für Psychiatrie und Psychosomatik sowie Vizepräsident der europäischen Facharztgesellschaft für psychosomatische Medizin, über die Bedeutung von psychosomatischen Fachkliniken für die Versorgung von Patienten.

Zum Abschluss stellte Chefarzt Dr. Heinz-Josef Beine die integrierte psychosomatische Krankenhausbehandlung in den Heiligenfeld-Kliniken vor. Zu dieser Krankenhausgruppe mit knapp 1000 Mitarbeitenden gehören sieben Kliniken für psychosomatische Medizin an fünf Standorten, eine somatische Klinik und eine eigene Akademie.


Thomas Schaller
Thomas Schaller
Redaktion Westmittelfranken/Landkreis Ansbach
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