In Dorfgütingen gibt es für die ersten Metal-Fans Gegrilltes | FLZ.de

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Veröffentlicht am 24.06.2025 13:58

In Dorfgütingen gibt es für die ersten Metal-Fans Gegrilltes

Beim Aufstellen des Bierzelts neben der Fischerhütte (vorne von links): die Vorsitzenden Markus Präger von der Freiwilligen Feuerwehr Dorfgütingen, Norbert Leixner von der Schützengesellschaft und Johann Sokolov vom Fischereiverein zusammen mit Mitgliedern der drei Vereine. (Foto: Peter Zumach)
Beim Aufstellen des Bierzelts neben der Fischerhütte (vorne von links): die Vorsitzenden Markus Präger von der Freiwilligen Feuerwehr Dorfgütingen, Norbert Leixner von der Schützengesellschaft und Johann Sokolov vom Fischereiverein zusammen mit Mitgliedern der drei Vereine. (Foto: Peter Zumach)
Beim Aufstellen des Bierzelts neben der Fischerhütte (vorne von links): die Vorsitzenden Markus Präger von der Freiwilligen Feuerwehr Dorfgütingen, Norbert Leixner von der Schützengesellschaft und Johann Sokolov vom Fischereiverein zusammen mit Mitgliedern der drei Vereine. (Foto: Peter Zumach)

Wenn am Mittwoch, 25. Juni, die erste Anreisewelle auf dem Meadow-Gelände am Stausee bei Dorfgütingen anrollt, dann schüren die Schützengesellschaft, der Fischereiverein und die Freiwillige Feuerwehr den Grill an. Denn ab 18 Uhr sollen sich ausgehungerte Schwermetall-Fans im Biergarten der Vereine neben der Fischerhütte stärken können.

An den folgenden Tagen bewirtschaften die Freiwilligen ihr idyllisch unter Bäumen gelegenes Areal bis zum Sonntag, 29. Juni, jeweils ab 8 Uhr so lange, bis die Veranstalter das Festival-Gelände für den Auftritt der ersten Band öffnen. Voraussichtlich werde das gegen 13 Uhr sein, meinen Schützenmeister Norbert Leixner sowie die Vorsitzenden Johann Sokolov von den Fischern und Markus Präger von der Feuerwehr.

Die Vorbereitungen für ihren Biergarten, der auch für die Bevölkerung frei zugänglich ist, haben Mitglieder der drei Vereine während der zurückliegenden Tage getroffen. Auf der säuberlich gemähten Wiese in unmittelbarer Nähe von Camping-Platz und Backstage-Bereich stellten sie Bierbänke mit Platz für insgesamt 400 Personen auf. Einige befinden sich in einem Zelt, die anderen werden unter freiem Himmel mit Sonnenschirmen beschattet.

Kümmern sich beim Grillfest am Mittwoch zehn Personen um die Bewirtung der Gäste im Biergarten, so sind an den folgenden Tagen jeweils 15 Leute pro Schicht im Einsatz. Die Getränke, die sie ausschenken, stellt eine Brauerei in Kommission zur Verfügung. Was nicht konsumiert wird, nimmt das Unternehmen später wieder zurück.

Beim Einkauf wird auf Regionalität geachtet

Hingegen kaufen die Vereine die Speisen selbst. Das sei riskanter, sagen die Vorsitzenden und scherzen dennoch: Sollten die Meadow-Besucher nicht alles verzehren, dann müssten eben ihre Mitglieder in den nächsten Jahren ausschließlich Gulasch-Suppe essen.

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Allerdings gibt es nicht nur Gulasch-Suppe im Biergarten. Vielmehr verspricht Silke Redetzki, die „als gute Seele“ zusammen mit zweitem Fischer-Vorsitzendem Jürgen Lipke die Fäden organisatorisch in der Hand hält, dass ebenso Wienerle, Weißwürste und Pfefferbeißer sowie ein veganer Gemüse-Eintopf auf dem Speiseplan stehen. Dabei legten sie beim Einkauf Wert auf Regionalität: So stammten zum Beispiel sämtliche Fleischprodukte, die es gibt, direkt aus Dorfgütingen.

Wie die Vorsitzenden weiter erzählen, hatten sie ursprünglich geplant, dass an jedem Festival-Tag ein anderer Verein die Bewirtung im Biergarten übernehmen sollte. Das wäre aber zu kompliziert gewesen, weshalb sie nun von Mittwoch bis Sonntag zusammen arbeiteten. Ohnedies gebe es zahlreiche Doppel- oder sogar Dreifach-Mitgliedschaften in den Vereinen.

Der Erlös aus dem Biergartenbetrieb werde nach dem Festival aufgeteilt. Dabei sei es eine „schöne Geste“ der Meadow-Veranstalter, dass diese von den Vereinen nichts von deren Umsatz wollten. Im Gegenzug wirkten aber auch viele der insgesamt etwa 100 im Rahmen der Konzert-Veranstaltung engagierten Vereinsmitglieder freiwillig beim Auf- und Abbau des Festival-Areals mit.

Zwar hätten sie schon Erfahrung mit der Organisation von Vereinsfesten, sagen die Vorsitzenden, räumen aber zugleich ein, dass sie bei einer Größenordnung wie dem Meadow „absolutes Neuland“ betreten. „Das ist jetzt eine ganz andere Dimension.“ Gleichwohl begrüßen sie, dass die gemeinsame Bewältigung dieser Herausforderung zugleich ihren Zusammenhalt stärke.

Der starke Wind hat Zäune umgeworfen

Auf dem Festival-Gelände selbst muss spätestens bis Mittwoch um 14 Uhr alles fertig sein, denn da findet das Sicherheitsgespräch statt, wie Benedikt Ambrosius von der Diamond Event UG erzählt. Indes besuche die städtische Jugendbeauftragte das Areal schon zuvor, um gegebenenfalls noch nötige Abstimmungen zu treffen.

Bereits in der zurückliegenden Woche hatten die Organisatoren und ihr Team Zäune mit einer Gesamtlänge von 1,5 Kilometern auf dem und um das Gelände aufgestellt. Allerdings warf der starke Wind am Montag eine ganze Reihe der Elemente um. Diese sind laut Veranstalter aber schon wieder aufgestellt und der Zaun sei fixiert. Derweil werde der Weg zwischen dem Meadow-Areal und dem Stausee gesperrt, denn das Gewässer sei nicht als Teil des Festival-Areals ausgewiesen.

Während Ambrosius den Großteil der Meadow-Besucher am Donnerstagvormittag erwartet, öffnen die Veranstalter den Campingplatz für die ersten Anreisenden schon am Mittwoch um 17 Uhr. Die Anfahrtswege würden von allen Richtungen her ausgeschildert, ab der Kirche in Dorfgütingen regle die örtliche Feuerwehr den Verkehr.

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Bislang hätten rund 2000 Freunde der harten Klänge Karten erworben. Nachdem der Vorverkauf am Mittwoch um 18 Uhr ende, gebe es Bändchen danach nur noch an der Kasse, sagt Ambrosius. Er freue sich auch über das „enorme Interesse“ der Anwohner.

Infos zum Meadow-Festival mit dem Programm sowie zum Karten-Verkauf: www.meadow-festival.com

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