Die Dachsbacher Jungwählergruppe hat sich zu ihrer Aufstellungsversammlung für die anstehende Kommunalwahl getroffen. Sie nominierte eine Liste für den Gemeinderat und auch Peter Kaltenhäuser zum Bürgermeisterkandidaten, berichtete die Gruppierung auf Nachfrage unserer Redaktion.
Aktueller Jungwähler-Vertreter im Rat ist Florian Winter. Er betonte die Bedeutung junger Perspektiven in der Gemeindearbeit. Ziel der Jungwähler sei es seit jeher, junge Menschen früh einzubinden. Winter selbst, mittlerweile 33 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern, fühlt sich aus dem Jungwähleralter „herausgewachsen“ und wechselt zum Bürgerblock Dachsbach. Er zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass die Gruppe in gute Hände übergeben wird. Die zwölfköpfige Liste wird von seiner Schwester Corinna Winter angeführt.
Sie gehört bei den Jungwählern gewissermaßen ebenfalls schon zu den alten Hasen. Die 25-Jährige war bereits 2020 am Start, ebenso wie vier weitere Kandidierende, die dennoch allesamt unter 30 Jahre alt sind.
Michael Schuller, der von 2014 bis 2020 selbst für die Jungwähler im Gemeinderat saß, leitete die Versammlung. Unter seiner Federführung verlief der Wahlgang souverän, berichtete die Gruppierung in ihrer Pressemitteilung. Florian Winter freute sich, dass es eine ausschließliche U-30-Liste ist. Sie hat ein Durchschnittsalter von knapp 23 Jahren, was im übrigen auch 2020 der Fall war. Keine andere der unserer Redaktion bislang bekannten über 130 Ratslisten im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim hat solch ein niedriges Durchschnittsalter.
Auch der amtierende Bürgermeister Peter Kaltenhäuser stellte sich bei der Gruppierung vor. Er berichtete über abgeschlossene Projekte der vergangenen Jahre und erläuterte geplante Vorhaben für die Zukunft. Die Versammlung wählte ihn einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten auch der Jungwähler. Kaltenhäuser ist auch von seiner eigenen Rauschenberger Gruppierung „Einigkeit und Gerechtikgeit” und von den Aktiven Frauen bereits zum Bürgermeisterkandidaten gewählt worden.
Corinna Winter präsentiierte zudem geplante Aktionen der Jungwähler, darunter die Ausrichtung eines Faschingsballs im Gasthaus Kolb im Januar. Dieser Ball wurde vor sechs Jahren erstmals im Namen der Jungwähler veranstaltet und soll nun erneut stattfinden.