In Brunn bei Emskirchen entsteht ein Wohlfühl-Ort für Kinder | FLZ.de

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Veröffentlicht am 18.10.2023 14:15

In Brunn bei Emskirchen entsteht ein Wohlfühl-Ort für Kinder

Noch einiges zu tun gibt es an der Kindertagesstätte in Brunn. Der Außenbereich muss ebenfalls noch gestaltet werden. (Foto: Ute Niephaus)
Noch einiges zu tun gibt es an der Kindertagesstätte in Brunn. Der Außenbereich muss ebenfalls noch gestaltet werden. (Foto: Ute Niephaus)
Noch einiges zu tun gibt es an der Kindertagesstätte in Brunn. Der Außenbereich muss ebenfalls noch gestaltet werden. (Foto: Ute Niephaus)

Hell und freundlich, kurzum ein Ort zum Wohlfühlen – mit diesen Worten beschrieben Mitglieder des Emskirchener Gemeinderates, des Trägers (Verein für evangelische Gemeindepflege Brunn) und Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht die noch nicht ganz fertige Brunner Kindertagesstätte. Sie soll am 1. Januar 2024 in Betrieb gehen.

Bis dahin ist allerdings noch einiges zu tun. Dies wurde beim Rundgang deutlich, bei dem Bauamtsleiterin Nadine Wölfle die Teilnehmer über den Sachstand und die noch anstehenden Arbeiten informierte. So gilt es etwa, noch Fliesenarbeiten in den Sanitärbereichen zu erledigen und anschließend das entsprechenden Sanitär-Mobiliar einzubauen. Direkt beim Betreten der Kita wurde der große zentrale Aufenthaltsbereich bestaunt. Durch die Oberlichter, die dank integrierter Rollos einen zu starken Sonneneinfall und somit ein Aufheizen der Räume verhindern sollen, fällt viel Tageslicht in diesen Bereich.

Umrahmt wird das Areal noch durch Möbel, die auch Sitzmöglichkeiten enthalten, teilte Winkelspecht mit. Die bestehende Lücke an der hinteren Wand soll ein Einbauschrank füllen. Auch sonst gilt es, diverse Einbaumöbel und die Garderoben zu installieren. Die Küche muss im Mensabereich ebenfalls noch eingebaut werden. An Arbeit mangelt es wahrlich nicht.

Angeschaut wurden ferner unter anderem die Räumlichkeiten für das Personal. Dieses wurde inzwischen stark aufgestockt. „Es wurde verdoppelt“, stellte Wölfle fest. Dies ist nötig, da sich die Zahl der Mädchen und Jungen in der neuen Kita vergrößern wird. In der bisherigen Kita sind jetzt schon seit dem neuen Kindergartenjahr mehr Kinder als bisher: zukünftig wird es zwei Krippengruppen mit jeweils zwölf Kindern geben, hinzu kommen die beiden Kindergartengruppen, die jeweils 25 Knirpse besuchen werden.

Große und Kleine haben eigenen Bereiche

Das barrierefrei errichtete ebenerdige Gebäude wurde so konzipiert, dass ein Teil den Krippenkindern vorbehalten ist. Über einen eigenen Ausgang werden sie später mit den Mitarbeitenden in einen Außenbereich gelangen können, in dem sich nur die ganz Kleinen aufhalten werden.

Im anderen Trakt ist das Domizil der Kindgartenkinder. Auch sie haben von ihren Räumlichkeiten einen Zugang in das noch zu gestaltende großzügige eigene Außenareal. Die Räume für die kleinen Nutzerinnen und Nutzer der Einrichtung sind dank der bodentiefen Fenster lichtdurchflutet und, wenn das Mobiliar einmal darin steht, ein schöner Ort zum Wohlfühlen, waren sich alle Teilnehmenden des Rundgangs sicher.

Bis es soweit ist, werden sich noch einige Handwerkerinnen und Handwerker die Klinke in die Hand geben, Etliches wird – wie bisher bereits geschehen – abzustimmen sein, betonen Nadine Wölfle und Sandra Winkelspecht. Noch ist das Vollholzgebäude eingerüstet, da die Fassadenbauer aktiv sein müssen. Anschließend können die Pflasterarbeiten beginnen. Manches laufe etwas zäh, wurde beim Ortstermin bedauert. Doch nun ist das Ende der Arbeit absehbar, der langersehnte Neubau bald fertig und der von Personal, Kindern und Eltern heiß ersehnte Umzug zum Greifen nah .Der Name „Schloss-Kita“ soll übrigens bestehen bleiben, bestätigte man seitens des Trägervereins. Das Ganze habe Tradition, zudem steht das neue Domizil direkt neben der derzeitigen Bleibe, dem Brunner Schloss.

Was die Kosten des mit einer Wärmepumpe ausgestatteten Neubaus betrifft, so schossen diese nach oben. Statt der geplanten 4,4 Millionen Euro, sind es nun schon rund fünf Millionen Euro.

Die Kleinen werden zum 1. Januar die neuen Räume erobern. Eine Einweihungsfeier ist im Laufe des nächsten Jahres geplant.

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