Im Freibad Mönchsroth warnen Tafeln vor gefährlicher UV-Strahlung | FLZ.de

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Veröffentlicht am 22.07.2025 17:30

Im Freibad Mönchsroth warnen Tafeln vor gefährlicher UV-Strahlung

Martin Soldner (Zweiter von rechts) von der AOK Mittelfranken überreichte an Mönchsroths Bürgermeisterin Franziska Mattmann (rechts) die UV-Index-Tafel für das Limesfreibad, mit dabei als Kooperationspartner waren Julia Fälschle (links) vom Gesundheitsamt Ansbach und Karin Zelinsky von der Gesundheitsregion Plus des Landkreises Ansbach und Stadt Ansbach. (Foto: Peter Tippl)
Martin Soldner (Zweiter von rechts) von der AOK Mittelfranken überreichte an Mönchsroths Bürgermeisterin Franziska Mattmann (rechts) die UV-Index-Tafel für das Limesfreibad, mit dabei als Kooperationspartner waren Julia Fälschle (links) vom Gesundheitsamt Ansbach und Karin Zelinsky von der Gesundheitsregion Plus des Landkreises Ansbach und Stadt Ansbach. (Foto: Peter Tippl)
Martin Soldner (Zweiter von rechts) von der AOK Mittelfranken überreichte an Mönchsroths Bürgermeisterin Franziska Mattmann (rechts) die UV-Index-Tafel für das Limesfreibad, mit dabei als Kooperationspartner waren Julia Fälschle (links) vom Gesundheitsamt Ansbach und Karin Zelinsky von der Gesundheitsregion Plus des Landkreises Ansbach und Stadt Ansbach. (Foto: Peter Tippl)

Das Mönchsrother Limesfreibad kann wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten genutzt werden. In den vergangenen Tagen war es wegen eines technischen Defekts geschlossen, teilte die Gemeinde mit. Außerdem informieren jetzt Tafeln am Eingang über die aktuelle UV-Strahlung.

Bei einem Ortstermin überreichte Martin Soldner von der AOK Mittelfranken, die das Projekt in Kooperation mit der Gesundheitsregion Plus des Landkreises Ansbach und des Gesundheitsamts Ansbach initiiert hatte, eine Tafel mit dem QR-Code und entsprechenden Erläuterungen zum UV-Index.

Sonne ist lebenswichtig, aber zu viel Sonneneinstrahlung ist für den menschlichen Körper belastend. Haut und Augen können geschädigt werden und langfristig kann sich das Krebsrisiko erhöhen. Für diese Gefahren sollen laut AOK-Teamleiter Martin Soldner die Tafeln sensibilisieren.

Auch an Kindergärten und Grundschulen aufgestellt

Die Tafeln wurden von der Dermatologischen Prävention und Deutschen Krebshilfe entworfen und von der AOK finanziert. Ziel sei es, die UV-Index-Tafeln an Orten mit erhöhter Sonnenbrandgefahr wie an Seen, in Freibädern oder Freizeitanlagen aufzustellen und dadurch die Bevölkerung auf notwendigen Schutz hinzuweisen.

In rund 20 Kindergärten und Grundschulen der Region sind die UV-Index-Tafeln bereits aufgestellt und nun auch im Limesfreibad in Mönchsroth. Für die Initiative bedankte sich Mönchsroths Bürgermeisterin Franziska Mattmann. Bei einem ersten Test war sie selbst von dem Ergebnis überrascht: Beim Ortstermin war relativ bedecktes Wetter und dennoch zeigte der Messwert eine Belastung von acht bis zehn, was nach der Tafelaufschrift „sehr hoch“ bedeutet und als Konsequenz absolut notwendigen Schutz erfordert.

Schatten soll bei der Belastung aufgesucht werden, Kopfbedeckung getragen und Sonnenschutzmittel benutzt werden.

Gefahren werden leicht unterschätzt

Die Gefahr von Sonnenbrand werde leicht unterschätzt, sagte Martin Soldner. Im klassischen Urlaub würden sich zwar bis zu 80 Prozent der Menschen vor Sonnenbrand schützen, bei Festivalbesuchen oder Sport im Freien aber nur noch rund 40 Prozent und bei Spaziergängen oder Gartenarbeit nur noch rund 30 Prozent. Der Sonnenschutz sei aber unabdingbar wichtig. Mit dieser Aktion will die AOK Mittelfranken laut Martin Soldner eine Sensibilisierung für das Thema erreichen.

Bürgermeisterin Mattmann bedankte sich für die Umsetzung im Mönchsrother Freibad und wies auch auf die Beliebtheit des Limesfreibads hin. Im Frühjahr wurde ein Förderverein gegründet, dem mittlerweile über 250 Mitglieder aus der Gemeinde und Region angehören. Für Mattmann ein klares Zeichen, dieses schöne Freibad zu erhalten, aber auch eine große Aufgabe für die Gemeinde.

Einig waren sich alle Teilnehmenden bei der Aktion, wie wichtig das Erlernen des Schwimmens für Kinder ist. Schwimmunterricht könne am besten in beaufsichtigten Freibädern erfolgen.


Von PETER TIPPL
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